Beiträge von Der_Planer

    Acrobat ist eigentlich selbsterklärend, und das pdf-Modell inzwischen so ausgereift, dass es schon die bestmögliche Darstellungsschaltung mitbringt. Jeder, der eine E_Mail öffnen kann, bekommt das Modell auch gedreht und gezoomt.


    Wenn ich ganz bestimmte Dinge zeigen will, sende ich einen erklärenden Screenshot per E-Mail. Eine Kurzanleitung könnte man auf die pdf-Vorlage schreiben, dann vergisst man das nie mehr. Nur nicht zu ausführlich. Der Anwender muss seinen Endeckungsgeist ausleben können.

    Klar, das ist ein Punkt, der mich auch schon lange stört, aber ein funktionierendes Konzept für eine Lösung ist mir noch nicht eingefallen.


    Ich mache es seit Jahren so, dass ich tatsächlich eine Anschlagkante stehen lasse, so dass das Holz im 2cm-Raster bleibt. Das zählt zwar nicht als Lösung, aber doch als Umgehung des Problems, das von allen Maschinenführern gerne angenommen wird. Jeder an der Maschine kennt das Problem. Daher wäre es womöglich auch vom Maschinenhersteller zu lösen?


    Oder gibt es IRGENDEIN Holzbauprogramm, was mit dem Problem praxisgerecht umgehen kann?

    Letzte Woche hatte ich zum ersten Mal die Gelegenheit, das fertige Bauwerk anzusehen.
    Berlin ist gute 600 km entfernt, und die Zeit immer knapp...
    Die ersten Bilder hatte ich gemacht, als nur das nackte Stahlskelett dort stand.


    [Blockierte Grafik: http://abbund-cad-service.de/fh/berliner_schloss/20160701_12-56-18__DSC05715_jiw.jpg]


    Die fertige Konstruktion habe ich als Superweitwinkel-Bilder aufgenommen.
    Dieses zeigt einen Blickwinkel von 275° x 160°...


    [Blockierte Grafik: http://abbund-cad-service.de/fh/berliner_schloss/20171006_13-50-25__DSC03427_Panorama_275x160_jiw.jpg]


    ... dieses zeigt in der Breite 300° und in der Höhe 220°:


    [Blockierte Grafik: http://abbund-cad-service.de/fh/berliner_schloss/20171006_14-15-28__DSC03438_Panorama_300x220_jiw.jpg]

    As far as I know, there is no possibility to compare two models directly.
    But I already did some other methods.
    I created a numbered drawing of both versions, and added them to the same plan and the same location. Then, it's quite easy to compare, if the numbers are different or not.


    I did the same with both 3d-models (better: with copies of both). I coloured all beams of the first model in white, and all beams of the second model in any other colour, maybe red. In OpenGL view it's quite easy so find the differences.

    Nun, anderes Programm, andere Methoden.
    In unserem Plancad würde ich die selbe Linie, die ich vorher beschrieben habe, auch schnell hinbekommen. Ich zeichne wieder ab Mauerkante = Fangpunkt eine Linie mit Pfeil nach oben (eine Funktion, die es in AutoSketch nicht gibt), 10 cm lang, und zeichne mit Pfeil nach rechts die nächste Linie mit 2,50 m Länge. Nun brauche ich den Drehbefehl um 40° und bin auch fertig.
    Welche Methode wirklich schneller geht, bin ich unsicher. Man nutzt eben die Vorteile der Software, die zur Verfügung steht, ohne dass man auf "leckere" Features der anderen schaut.


    Im Vergleich zu AutoSketch hat Plancad genauso gute und effektive Methoden, auch wenn die Stärken etwas unterschiedlich gewichtet sind. Ein paar Grundfunktionen fehlen zwar noch, aber nirgendwo steht geschrieben, dass Plancad schon endgültig fertig ist... :winking_face:
    Was mir fehlt, habe ich an verschiedenen Stellen schon detailliert aufgelistet, und hoffe, dass mich die Umsetzungen noch ein paar Berufsjahre lang begleiten werden.

    Das Arbeiten mit Griffen kenne ich aus AutoSketch, und das ist eine tolle Erfindung. Es ist aber auch so, dass diese Funktionsweise ziemlich tief in die Bedienungs-Philosophie eingreift, und teilweise sehr unterschiedlichen Konzepten folgt als im Plancad. "Griffe einbauen" wäre demnach nicht eine zusätzliche Funktion, sondern praktisch eine Neuauflage des Bedienkonzepts.


    In AutoSketch hat eine Linie z.B. 3 Griffe, an beiden Endpunkten und in der Mitte. Greife ich die Linie in der Mitte, kann ich sie verschieben. Das geschieht entweder frei nach Augenmaß (auch ohne "lästige" Abfrage genauer Punktkoordinaten), oder man setzt sie auf einen Fangpunkt, der auf vielerlei Weise definiert werden kann, sogar schneller und einfacher als in Plancad. Durch das gleichzeitige Drücken von <Strg> wird die Linie nicht nur verschoben, sondern kopiert, ohne dass man dazu einen Befehl braucht.


    Genauso geht es mit den Endpunkten. Man fasst sie am Griff und setzt den Endpunkt an eine beliebige Stelle, egal, ob frei nach Augenmaß (was oft sinnvoll ist), oder eben auf einen Fangpunkt. Wenn man die Richtung der Linie beibehalten will, kann man den Fangpunkt "Punkt auf Kante" einschalten, dann wird jeder beliebige Punkt der Linie gefangen.
    Hält man während des Ziehens wieder die <Strg>-Taste, bleibt die ursprüngliche Linie erhalten, und eine zusätzliche (mit neuem Endpunkt) wird erzeugt.
    Bei orthogonalen Linien braucht man keinen Fangpunkt "auf der Linie", sondern fixiert den Cursor einfach in x- und/oder y-Richtung, und kann dabei sogar Fangpunkte außerhalb des Geschehens wählen. Alles, ohne einen einzigen Befehl aufzurufen.


    In der Statuszeile laufen die Werte der Linie mit, und sind dort direkt editierbar. Man kann die beiden Koordinaten des Anfangspunkts oder des Endpunkts direkt bestimmen. Genauso kann man den Winkel und die Länge der Linie direkt eingeben, ohne dass man einen Befehl dazu braucht.


    Beispiel: ich brauche eine Linie, die 10 cm über einer Mauerkante beginnt, 40° geneigt, und 2,50 m lang ist, dann zeichne ich eine Linie, die zunächst genau auf der Mauerkante (Fangpunkt) sitzt, und nach Augenmaß ungefähr so liegt, wie sie soll. In der Statuszeile edtiere ich den y-Wert des Anfangspunkts nur an der ersten Nachkommastelle, damit sitzt der Punkt genau da, wo ich ihn brauche. dann überschreibe ich die (bisher krummen) Werte für Neigung und Länge mit 40 und 2,50 und die Linie sitzt perfekt.


    Man ist mit dieser Methode sehr schnell beim Zeichnen, weil das meiste grafisch geht, und mit Griffen ganz andere Methoden zur Verfügung stehen.
    Ich glaube aber nicht, dass diese Methode im Plancad Einzug halten wird, denn da hängt zu viel Konzeptarbeit dran.


    Inzwischen beobachte ich (nicht nur bei mir), dass wir unsere Zeichenarbeiten überwiegend in Plancad ausführen, denn dort gibt es eine große Menge an Funktionen, die sehr fein auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten sind. Ganz klar, dass da noch Wünsche offen sind, vor allem, wenn es ein paar Dinge gibt, die anderswo einfacher und schneller funktionieren.

    Ich kenne das aus AutoSketch, dem Enkel von AutoCad. Dort ist die Funktionsweise eine ganz andere, denn die Zeichenelemente haben "Griffe", an denen man (unter anderem) ziehen kann. Das haben wir in Plancad nicht, daher kann nicht alles 1:1 so funktionieren wie in Acad.


    Was mich aber doch interessiert: wieso brauchst Du diese Funktion so oft? Ich benutze sie nur wenige einzelne Male im Monat.

    Die grafische Verkürzung ist so programmiert, dass sie die Linie an dem Ende kürzt, an dem näher geklickt wird. Aus logischen Gründen ist damit bestenfalls eine Verkürzung auf die halbe Länge möglich. Anderenfalls wird das andere Ende gekürzt, eine Funktion, die ich genau so gebrauchen will. Dieses Konzept hat bei mir immer zum gewünschten Ergebnis geführt,


    Für eine größere Verkürzung gibt es mindestens zwei Möglichkeiten: Mehrfach grafisch verkürzen, oder einmal mit Prozentangabe. Warum gibst Du dort keine niedrige Prozentzahl ein?


    Könntest Du ein Beispiel aus der Praxis zeigen, wo und warum Du es anders brauchst?

    Non, cela n'est malheureusement pas réglable dans le programme. Mais il existe un fichier dans lequel ces valeurs peuvent être éditées en tant que texte. Pour ce faire, le programme doit être fermé et le changement affecte tous les nouveaux plans plus tard.


    dhp\windat(64)\planallg.dat


    Des modifications apportées au fichier à vos risques et périls!
    Veuillez d'abord sauvegarder le fichier original!

    Eine Möglichkeit: Geh in die Dachausmittlung, wähle 1-01-5 (Dachhautplan)


    Andere Möglichkeit: Wähle 1-9-4 (Ablage Aufmaß) und schau Dir die detaillierten Ergebnisse im Baudatenprogramm an.


    Weitere Möglichkeit: Im Plancad gibt es unter 6-1 eine Flächenermittlung. Als Grundlage können dazu Punkte abgeklickt, oder eine Schraffur übernommen werden. Ich nehme am liebsten die Schraffur, damit die Fläche sichtbar dokumentiert ist. Das funktioniert logischerweise nur für für waagerechte Flächen. Dividiert man diesen Wert durch den Kosinus der Dachneigung, hat man die wahre Fläche.

    Nee, Benjamin, das ist sicher von Drucker zu Drucker verschieden, welches Farbmanagement der Treiber anbietet. Ich kämpfe mich auch gelegentlich mehr oder weniger erfolgreich da durch.
    Ich habe nur festgestellt, dass man "weiter vorne" in der Systemsteuerung oft mehr Schaltmöglichkeiten hat als während des Druckens aus einer Anwendung, und dass die Systemwerte dauerhaft gespeichert werden.


    Es ist ein Dschungel, ich geb Dir ein Messer, aber den Weg musst Du Dir selbst freischlagen. :winking_face:

    Aktiviere den Pfosten (oder mehrere Bauteile) in Dicam.
    wähle 6-4 Gebäude-MOS, eine Liste öffnet sich.
    In der Spalte "+" findest Du die markierten Bauteile mit der jetzigen Zuordnung.
    Klicke auf den Namen, z.B. "EG Wand 2", so dass die Zeile blau hinterlegt ist.
    Klicke auf Elemente: Hinzufügen


    Jetzt gehören die Bauteile zu einer anderen Gebäude-MOS.

    Geh mal in die Systemsteuerung, dort in die Druckerverwaltung, und schau mal, welche Farbvorgaben beim pdf-printer und welche beim Originaldrucker eingestellt sind. Möglicherweise die Werte bei der pdf-Ausgabe nochmals kontrollieren.

    Zitat von Bons

    Ähm... Gottlieb, das habe ich nicht verstanden... warum als DXF :question_mark:


    Ich denke dabei z.B. an das Bohrbild eines Holzbinders mit Schlitzblechen, wo allein im Fußpunkt mehr als 30 Stabdübel stecken. Das Bohrbild hat der Statiker schon gezeichnet, sogar mit vesetzten Bohrungen. Warum sollte man das mühevoll nochmal abzeichnen? Für so einen Fall lege ich mir eine Miniwand direkt neben den Binder ins Modell, die nur den Zweck hat, eine Hilfsgeometrie zu tragen. Dort lese ich die Zeichnung des Statikers per dxf/dwg ein, und kann sofort mit dem Anklicken der Bohrungen beginnen.

    Zitat von schifter

    mir scheind das eine "Kopierfunktion" ist einwenig einfacher als das Thema
    mal eben ein Hilfsbauteil anzulegen. :grinning_squinting_face:


    Das möchte ich so nicht stehen lassen.
    Ein Hilfsbauteil ist schnell angelegt, das braucht nur ein einfacher Klotz zu sein, der braucht wenige Klicks.
    Man überträgt alle Bohrungen, die zu kopieren sind, auf dieses Bauteil, damit werden sie zu Typ4-Bearbeitungen. Dabei spielt es sogar keine Rolle, ob die Bearbeitungen das Hilfsbauteil treffen oder außerhalb liegen, es funktioniert trotzdem.
    Nun kopiert man das Hilfsbauteil beliebig oft an alle Orte, wo diese Bearbeitungen gebraucht werden. Bei einer Neuberechnung (Dicam 3-1-9) wählt man die Bauteile aus, die die Bohrungen bekommen sollen, und im Nu sind sie dort.


    Der große Vorteil dieser Methode liegt darin, dass die Bohrungen schnell edtitierbar sind. Wenn man die Bohrgruppe verschieben (oder löschen) will, verschiebt (oder löscht) man stattdessen einfach das Hilfsbauteil und führt eine Neuberechnung durch. Die alten Bohrungen (oder andere Bearbeitungen) werden gelöscht, und am neuen Ort wieder erzeugt. Dieses Vorgehen lohnt sich schon bei wenigen Wiederholungen. Klar, dass es beim ersten Mal (während man noch lernt) etwas langsamer geht, aber sobald man diese geniale Funktion begriffen hat, ist sie schnell und sehr viel wert.


    Wenn man diese Anordnung von Bohrungen öfter braucht, kann man das Hilfsbauteil als Bibliothekselement speichern, und in jedem beliebigen Projekt wieder verwenden.


    Eine andere Methode geht natürlich auch. Es hängt davon ab, wie die Bauteile aussehen, und wie ihre räumliche Lage zueinander ist. Man kann EIN Bauteil bohren, und es mehrfach kopieren, dann hat jede Kopie auch die Bohrungen.


    Noch anders: Man kann auch während des Bohrung-Setzens mehrere Bauteile aktiviert haben, die bekommen dann alle gleichzeitig die Bohrungen, die man am ersten Bauteil setzt. Dafür ist natürlich die räumliche Lage und die Art der Bohrungen entscheidend, ob die Stäbe und Bohrungen alle in einer Flucht sitzen. Mehrfachaktivierungen sind ebenfalls ein starkes Werkzeug.


    Die Frage sollte gezielter gestellt werden, und am besten ein konkretes Beispiel zeigen, damit man die effektivste Art der Bearbeitung hier nennen kann. Es gibt viele Lösungen, die effektiver sind als Einzelbohrungen an Einzelpunkten der Hilfsgeometrie abzuklicken. Und selbst dafür gibt es Methoden, die schneller gehen. Man muss z.B. eine Hilfsgeometrie nicht abzeichen, sondern kann sie als dxf kopieren, ins Modell einfügen und direkt zum Anklicken verwenden. Aber wie gesagt, nur am konkreten Beispiel lässt es sich demonstrieren.


    Bearbeitungen innerhalb eines Bauteils lassen sich schon immer kopieren. Das geht schnell und einfach in der Einzelstab-Liste. Viel schneller als das konstruieren von Hilfspunkten...


    Je länger ich darüber nachdenke, um so mehr Möglichkeiten fallen mir ein.

    Ich arbeite nicht mit dem Windows Explorer, sondern stattdessen mit dem TotalCommander für das Daten-Handling.
    Für den Commander gibt es einen sehr guten Viewer namens "cadview" als PlugIn. Man kann damit nichts in der Datei bearbeiten, außer Layerschaltung und Ansichtsoptionen. Schlichtes einfaches Tool, ich mag es.