Das Problem ist für mich nicht eindeutig beschrieben, denn es gibt verschiedene Dinge, die hier zu beachten sind.
Eine Wand, die man im Grundriss eingibt, hat eine bestimmte Richtung. Bei Außenwänden ist es meist eindeutig, dass die Sichtrichtung von außen ist. Sie wird durch ein kleines Dreieck gekennzeichnet. Die Sichtrichtung legt fest, in welcher Anordnung sich die Wandlagen befinden. Außen sind die minus-Lagen, innen sind die plus-Lagen. Für die Ständer ist im Normalfall die Lage Null vorgesehen.
Bei der Eingabe von Material in der Wand-Konstruktion wird die Wand immer in der vorgegebenen Sichtrichtung dargestellt.
Das Ändern der Sichtrichtung im Grundriss mit 3-05 kehrt gleichzeitig die Anordnung der Wandlagen um. Bitte genau prüfen, ob das wirklich gewünscht ist!
Etwas anderes geschieht bei der Planablage. Hier kann man festlegen, ob die Wand von der Sichtseite oder von der Rückseite dargestellt wird, so dass es entweder einen Plan gibt, der die Wand so zeigt, wie sie eingegeben wurde, oder eben von der Rückseite, so dass der Plan spiegelbildlich zur Eingabe ist.
An welcher Stelle die dxf-Datei ins Spiel kommt, geht aus der Frage auch nicht eindeutig hervor. Geht es um einen dxf-Plan, der vom Programm erzeugt wurde? Dann sollte man nichts spiegeln, sondern eine Ablage von der Sicht-
oder Rückseite machen.
Oder geht es um einen dxf-Plan (z.B. Architekt oder Statik), in dem die Wand von einer anderern Seite dargestellt wurde? Wurde diese dxf-Datei im Grundriss eingelesen? oder in der Wandkonstruktion? Die Sichtrichtung einer Wand sollte man aus so einem Grund nicht ändern, denn sie ist konstruktiv wichtig. Bei Bedarf kann man hierfür eine dxf-Vorgabe spiegeln.