Beiträge von Der_Planer

    Mir ist nicht klar, welchen Weg Deine Daten nehmen.
    Im Programm gibt es einen ifc-Export, die Daten kannst Du im BIM-Viewer ansehen.
    Daneben gibt es einen Sketchup-Export, die Daten kannst Du in Sketchup ansehen.


    Beide Exporte sind voneinander unabhängig.


    In Sketchup hatte ich an verschiedenen Stahlbauteilen eine andere Darstellung, weil die Stützen in Dietrichs mit "runden" Kanten dargestellt wurden. Diese Eigenschaften stehen so in unserer Datenbank. Die gerundeten Kanten werden in OpenGL nicht als Linien dargestellt, sondern als kantenlose texturierte Flächen. Möglicherweise fehlen sie aus diesem Grund in Deinem Sketchup-Modell?


    Ich wollte diese Unregelmäßigkeit in Sketchup nicht haben. Deshalb habe ich die Stützen in Dicam aktiviert und in der Volumeninfo den Grenzwinkel für Kantenrundung auf 180° gesetzt. Nach einem erneuten Export wurden alle Kanten in Sketchup in normaler Weise gezeigt.

    That doesn't work.
    You have to install the software for the first time, otherwise the dongle and the database will not work.


    After installing, you can copy the setting files and most other files. Be careful with files, that contain path settings, they may be wrong in the new PC.

    So hatte ich das früher auch, aber meistens hat mich diese Browser-Einstellung gestört, weil ich die meisten pdf-Dokumente, die ich runterlade, tatsächlich speichern will.
    In Firefox konnte ich das schnell umstellen. In Chrome sind die Einstellungen irgendwie versteckt. Aber ich suche auch nicht mehr danach, weil es mir so besser passt.


    Davon abgesehen ist es doch auch einfacher, ein Bild direkt hier zu posten, ohne es erst in ein pdf einzubetten. Ausnahme wäre, wenn ein Bild zu groß ist und tatsächlich in der vollen Größe gezeigt werden soll.

    Wenn ich das hier lese, könnte ich mir gar nicht vorstellen, mit so einem Gerät an der Baustelle aufzukreuzen.
    Pauschale Empfehlung: Stell den Disto so auf, dass Du beim räumlichen Messen unterhalb 10 Meter Zielweite bleibst.


    Für ernsthaftes Messen nimm ein ernst zu nehmendes Gerät.


    Gerade heute habe ich einen Kirchturm gemessen, der ein neues Dach bekommen soll. Bei dieser Aufgabe stieß sogar der Builder an gewisse Grenzen

    Schwarzes Klebeband ist nicht gut, das schluckt zu viel Licht, vor allem bei weiten Entfernungen. Am besten ist Rot, Gelb oder Weiß. Bei rotem Laser sollte man blaue und grüne Flächen vermeiden.


    Ich arbeite bei Zielmarken gerne mit Reflektor-Klebeband. Es hat sich aber herausgestellt, dass manche Messgeräte damit nicht zurechtkommen. Mein Kollege hat so ein modernes Hilti-Gerät, das meldet bei Reflektorschildern (z.B. blanco-Nummernschild) zu viel Licht...
    Mit dem Builder funktioniert das prima. Ich verwende auf Zielmarken gerne kleine Reflex-Punkte (ca 5x5 mm). Die haben den Vorteil, dass man den Reflex auf weite Entfernungen gut sehen kann, dann weiß man genau, dass der Laser wirklich drauf zielt.


    Reflexmarken gibt es für teures Geld im Fachhandel. Für das Geld von 10 kleinen Zielmarken bekommt man anderswo eine ganze Resterolle, vielleicht einen Quadratmeter. Den kann man sich passend zuschneiden. Ich hab das vor ein paar Jahren gekauft, und das reicht sicher noch bis zur Rente. :winking_face:

    Manfred,
    das mit dem Sonnenlicht beim Messen ist auch beim Builder nicht so toll. Am liebsten ist es mir, wenn es trübe oder schattig ist, denn dann kann man den Laserpunkt ausreichend gut sehen. Mit Rotbrille geht es besser. Mit sichtbarem Punkt zu messen geht schneller als wenn man jedesmal durch die Fadenkreuz-Optik schauen muss. Die nutze ich jedoch grundsätzlich, wenn Passpunkte einzumessen sind.


    Stativ: Überleg mal, ob Du mit einem Tachymeterstativ (z.B. von Nedo) besser klar kommst. Das hat auf gewachsenem Gelände auf jeden Fall den Vorteil, dass es unverschieblich fest steht. Ein leichtes Stativ kannst Du nicht mal auf einen Rasen stellen, die Füße bewegen sich auf der Grasnabe, und schon ist jede Genauigkeit dahin.


    Dein Messversuch auf 20 Meter sagt kaum etwas aus, nur dass der Laser die richtige Entfernung misst. Das macht jeder Handlaser, den man ausreichend still hält. Viel wichtiger ist, den Messwinkel zu prüfen. Leg Dir auf 20 Meter Entfernung eine Latte hin, die zwei Markierungen mit 1 Meter Abstand hat. Leg die Latte zunächst so, dass du die ganze Breitseite siehst, und versuche, den Meter mit dem Gerät nachzumessen. Stell sie dann aufrecht, um nach dem Horizontalwinkel auch den Vertikalwinkel zu prüfen. Dann noch, was in der Praxis wirklich relevant ist, leg die Latte schräg in den Raum, so dass Du sie mit dem Laser unter 30/45/60° anzielst. Ein Meter muss in jedem Fall ein Meter bleiben. Mit dieser Übung erfährst Du viel über die Zuverlässigkeit verschiedener Messungen.


    Ganz klar ist, dass man mit einem Laser keine Eckpunkte messen kann. Auch Punkte auf einer Kante sind meistens schwierig. Deshalb messe überwiegend auf Flächen, und diese auch nur so, dass Du sie nicht spitzer als 45° anzielst.


    Mach den selben Versuch auch bei 10 und 30 Meter Zielweite, dann bekommst Du ein Gefühl, was geht, und was nicht.

    Zitat von benjamin_gretsch

    ... aber nicht immer!

    Wenn sich eine Bearbeitung trotz anderer Reihenfolge nicht darstellen lässt, hilft es manchmal, sie um 1 oder 2 Zehntelmillimeter zu verändern. In Plan und Maschine spielt diese Ungenauigkeit keine Rolle. Meistens hilft diese Methode, wenn es mehrere Bearbeitungen gibt, die sich exakt in einem Punkt berühren.


    Bei manchen Bearbeitungen (ich hatte das schon bei Zapfen und Zapfenlöchern, die um einen sehr kleinen Wert schräg stehen) hilft es, die Bearbeitung aufzulösen.

    Bei Gelegenheit können wir mal die selben Punkte mit verschiedenen Geräten messen. Du mit dem S910 und ich mit dem Builder. Danach kannst Du die Genauigkeit Deines Geräts besser einschätzen. Ich vermute, dass es ab einer gewissen Zielweite merklich ungenauer wird, weil die Winkel nicht so genau abgegriffen werden. Möglicherweise entdecken wir auch Schwachpunkte, die Du durch geschicktere Wahl des Standortes verbessern kannst.


    Interessant wäre auch, die selben markierten Punkte nach dem Aufmaß komplett zum zweiten und dritten Mal zu messen. Das gibt Auskunft über die Wiederholgenauigkeit.

    Optimierung ist nichts Absolutes, daher kann man auch nicht sagen, es wäre zu seinen Ungunsten. Möglicherweise hat Dein Händler andere Prioritäten, andere Arbeitsabläufe und andere Zwänge oder Möglichkeiten, zu denen seine Optimierung besser passt. Ein Sägewerk optimiert nach anderen Gesichtspunkten als ein KVH-Werk und wieder anders als ein Zimmermann.


    Wer macht es richtig? Jeder für sich.

    Egal, ob es ein Abbundprogramm gibt, was Einzelstäbe wieder einlesen kann, sinnvoll finde ich das keineswegs. Die Einzelstäbe besitzen nur noch ihre lokalen Stabkoordinaten, denn mehr braucht es für den Zuschnitt nicht. Die globalen Koordinaten, also ihre Lage und Ausrichtung im 3D-Modell ist schon verloren gegangen. Das Ändern eines "zurückgeholten" Sparrens müsste man also vollständig manuell machen, weil es keine Pfette gibt, die durch Verschieben eine Kerve verändert. Sehr aufwendig. Dann ist es doch einfacher, eine Bearbeitung in der Maschinensoftware zu verschieben, denn man spart den ganzen Aufwand von Re-Import und Wieder-Export. Jeder Maschinenführer sollte zu dieser Aufgabe in der Lage sein.


    Falls nicht: Lehrgang...

    Das geht nur mit den Zahlen auf dem Zehnerblock, nicht mit denen, die über den Buchstaben angeordnet sind.


    Wie man das bei Deiner Tastatur umschaltet, steht vielleicht in der Bedienungsanleitung?

    Zitat von BEAR

    Alt-0248


    Damit erzeugt man das kleine ø-Zeichen.
    Ich verwende meist das große Ø mit Alt-0216.


    Die Zeichentabelle geht auch, aber die Zahlenkombi geht viel schneller.

    Zitat von Joachim Neumann

    Der 1. April ist doch schon längst vorbei. :lol:


    Eigentlich schon. Deshalb könnte ich die Luftballons an den beiden vorderen Ecken wieder reinretuschieren.


    Wahrheit muss Wahrheit bleiben. :+: