Beiträge von Der_Planer

    Es gibt die Möglichkeit, das z.B. mit Zapfenloch oder Ausnehmung zu machen. Es gibt sicher noch mehr Alternativen.
    Die Art der Eingabe richtet sich nach der Situation und auch danach, ob die Bearbeitung auf die Maschine muss, oder nur auf den Abbundplan.


    Ohne die Situation genauer zu kennen, könnte ich hier eine ganze Handvoll Eingabevorschläge anbieten, aber ich warte lieber auf eine präzisere Problembeschreibung.

    Zitat von waser100

    Wer kann mir helfen?

    Du kannst Dir selbst am besten helfen, indem Du mehr Präzision in Deine Frage bringst.


    "Die Hölzer müssen aber rund abgeschnitten werden." kann bedeuten, dass die Hölzer jeweils einen gerundeten Kopf bekommen.
    Es kann aber auch bedeuten, dass dass eine Balkenlage oder eine Dachfläche im Grundriss mit großem Radius rund geschnitten werden soll.
    Es gibt sehr viele Gelegenheiten, auf die Dein Satz passen würde.
    Wie viele Erklärungen sollen wir abgeben, bis zufällig die für Dich passende dabei ist?


    Deshalb: bitte stelle die Frage so, dass wir sie eindeutig verstehen können.

    Löse die runde Kontur auf, so fein, wie Du sie brauchst.
    Zu diesem Zweck erzeuge ich manchmal ein rundes Hilfsbauteil in Dicam. Man kann die Seitenzahl selbst bestimmen, und mehr als 360 Seiten habe ich erst selten gebraucht. Die Ergebnisse waren immer ausreichend nah an der perfekten Rundung.
    Mit einem solchen Hilfsbauteil war ich bislang immer schneller als mit einer Hilfsgeometrie, obwohl sich damit ähnlich arbeiten lässt.

    Das Neusortieren mit 1-8-1 kann man machen, solange noch keine verbindlichen Pläne und Listen existieren. Daher ist es ratsam, vor dem Erstellen der Pläne eine Maschinenübergabe zu machen, um zu prüfen, ob es Nummernkollisionen gibt.


    Falls schon verbindliche Pläne vorhanden sind, und danach eine Änderung am Bauwerk erforderlich ist, die doppelte Nummern erzeugt, kann man versuchen, die Maschinenübergabe themenweise zu machen, also je eine Maschinendatei für Wand/Decke/Dach/FreieKonstruktion/usw. Wenn sich beim Anhängen (1-8-2) die Nummern innerhalb eines Bereich gedoppelt haben, dann wird es schwieriger. Es dauert eine Zeit lang, herauszufinden, um welche(s) Bauteil(e) es sich handelt. Diese Bauteile nimmt man dann von der Ansteuerung aus, und übergibt sie danach separat. Die beiden Dateien können dann im Hundegger-EKP wieder zusammengeführt werden. In den Plänen muss dann meist nur diese eine Nummer korrigiert werden.


    Ob diese Prozedur schneller und einfacher ist als neue Pläne zu erzeugen und gegen die alten auszutauschen, ist vom Einzelfall abhängig. Manchmal geht es aber nicht anders, weil z.B. noch eine Änderung gemacht werden muss, während der Abbund schon läuft.
    Solange der Abbund noch nicht begonnen ist, empfehle ich in der Regel eine Neusortierung samt sauberen neuen Plänen und Listen.

    Eine solche Funktion kenne ich im Programm nicht, und ich halte sie auch für bedenklich, weil eine Automatik in bestimmten Fällen erfahrungsgemäß anders reagieren kann als es der Anwender erwartet. Ich habe auch kein Interesse daran, alle Automatiken des Programms ständig auf richtige Arbeitsweise zu kontrollieren. Das wird schnell aufwendiger, als wenn man auf die meisten Automatiken verzichtet.


    Vorschlag zu Deinem Problem:
    Über eine Filtereinstellung bekommst Du ganz schnell alle Hölzer markiert, die den Typ "621/Schwelle" haben und eine definierbare Länge (z.B. 13,00 m) überschreiten. Nach dem Filtern kannst Du diesen Bauteilen einen Trennschnitt per PSB zuweisen, und bist mit wenigen Klicks bei dem gewünschten Ergebnis.

    Zitat von svenp10

    ...
    zb im Plan 2.71m, steht in der kette und ich messe 0,54 :roll:


    Zitat von Linus

    Skaliere (3-02) den Plan um den Faktor 5,01851, dann sollte es passen.


    Ganz so einfach darf man es sich nicht machen. Messen mit 2 Nachkommastellen, und daraus einen Faktor mit 5 Nachkommastellen ermitteln, das geht in die Hose.


    Beim Skalieren von dwg/dxf muss man zum Einen den Maßstab berücksichtigen, in dem die Datei erzeugt wurde. Das führt bei gemischten Maßstäben aber trotzdem zu falschen Teilergebnissen. Die Bereiche, die nicht dem Hauptmaßstab entsprechen, kann man skalieren, oder löschen und mit angepasstem Faktor neu einlesen.


    Das dxf-Format bringt oft keine Einheiten mit. Es braucht manchmal mehrere Anläufe, um herauszufinden, ob sie in Meter, Zentimeter oder Millimeter gezeichnet sind. Immer wieder findet man auch dxf-Daten, die in inch (Zoll) skaliert sind, und mit dem Faktor 2,54 oder einem Vielfachen davon eingelesen werden müssen. Eine universelle Lösung, die automatisch alles richtig macht, wird es dafür sicher nie geben.


    Im Zweifel nehme ich möglichst große Referenz-Entfernungen, gemessen mit vielen Nachkommastellen, und erhalte daraus einen brauchbaren Faktor.


    Manchmal ist es aber trotzdem schwierig, den korrekten Faktor herauszufinden. Ich habe immer wieder mit dwg-Daten zu tun, deren Vermaßung von Architekten im 5-mm-Raster gemacht wurde, und die nicht sauber konstruiert bzw. konvertiert wurden. Manchmal wurden solche Pläne auch geändert, und die Maßketten mit manuellen anstatt automatischen Werten beschriftet, so dass Zeichnungsgröße und Maßketten niemals einen eindeutigen Faktor ergeben.
    In so einem Fall verläaast man sich besser auf einen Papier- oder pdf-Plan und konstruiert die Linien und Maße selber nach.


    Eine dwg/dxf-Datei ist immer nur so gut wie ihre Entstehungsgeschichte. Und die liegt oft genug im Verborgenen.

    Zitat von martin73

    ... aber wieso gibt es im DICAM 2-Bearbeiten, 2-PSB, 1-Position und 2-Zuweisen?

    Deine Frage musste ich viermal lesen, um zu verstehen, was Du meinst.
    In der Version 15 liegen die Befehle unter Dicam 3-2-1 bzw. 3-2-2.
    (Bei Dir liegen die Funktionen auf 2-2-1 bzw. 2-2-2? Arbeitest Du mit einer älteren Version?)
    Die eigentliche Antwort hat Matthias Schwarz schon gegeben.


    Das Auswählen der Punktsymbole ist bei beiden Methoden zunächst gleich. Aber die Art des Positionierens bietet unterschiedliche Möglichkeiten.


    Meinetwegen hätte man diese Funktion in einem einzigen Menü unterbringen können, aber ich vermute, dass es in der Programmierung so gewachsen ist, wie es jetzt ist, und weil schon jahrelang alle damit zurecht kommen, wird das sicher auch so bleiben.


    Nur eine Vermutung...

    Zitat von martin73

    ... Unterschied zwischen Position und Zuweisen von Punktsymbolen ...?

    Gute Frage, aber selbst nach jahrelangem Gebrauch kann ich die nicht beantworten. Egal, ob ich die Funktion 3-2-1 (Position) oder 3-2-2 (Zuweisen) anwende, es scheint das selbe zu sein. Aus Gewohnheit verwende ich ich nur 3-2-2, und bekomme damit alles hin, was ich brauche.

    Hab Deine Frage noch einmal aufmerksam gelesen.
    Wenn Du im Bohrbefehl ein Verbindungsmittel eingibst, dann bedeutet das, dass ein Verbindungsmittel in die Einzelstab-Bearbeitungsliste eingetragen wird, und dass dieser Eintrag in der Verbindungsmittelliste aufgenommen wird.
    Im Modell selbst ist dieses Verbindungsmittel immer nur durch eine Achslinie (also fast unsichtbar) gekennzeichnet.


    Es gibt andere Funktionen (z.B. Verbindungen 3-08-1 bis 6), bei denen zusätzlich zu den Achsmarkierungen auch sichtbare Hilfsbauteile erzeugt werden, die in aller Schönheit im Modell und auf den Plänen sichtbar sind. Organisatorisch sind und bleiben das aber Hilfsbauteile, die nur der Darstellung dienen. Sie werden nicht in eine Liste geschrieben. Insofern nützt es auch nichts, wenn man auf die Idee kommt, solche "Verbindungsmittel-Attrappen" zu kopieren.


    Wenn man die Organisationsweise einmal durchschaut hat, dann ist das gar nicht mehr schwer.

    Zitat von M.Holzapfel

    Hallo, wie bekomme ich am schnellsten alle Wände,Decken und Dachausführungen in den Grundriss, die ich zuvor im Profil angelegt habe?!

    Was sollen alle diese Sachen denn im Grundriss?


    Zitat

    Ich habe bis jetzt immer alle Wände einzeln in den Grundriss gezeichnet,aber ich glaube es gibt noch eine andere Möglichkeit oder????

    Nee, eigentlich nicht. Das Programm kann die doch nicht beliebig selbst wohin setzen?

    So ein Plan würde bei mir nicht rausgehen, denn lesen kann den niemand mehr. Ich würde sämtliche Bohrungsvermaßungen samt Texten löschen, und durch eine eigene Maßkette ersetzen. Daneben ein neuer Text wie z.B. "20 Bohrungen Ø7mm im oberen Flansch".


    Damit kann jeder Stahlbauer was anfangen.


    Alternativ würde ich das Bauteil in einem größeren Maßstab darstellen, dann verteilen sich die Beschriftungen vielleicht sinnvoller.



    Bohrungsvermaßungen für JEDEN auftretenden Fall perfekt zu programmieren könnte zu einer Lebensaufgabe werden. Wenn man damit fertig ist, kommt jemand, und zeigt einen Fall, bei dem es wieder nicht passt. :winking_face:

    Zitat von veedi

    ... Designentwürfe...

    Sehr coole Sache!
    Bringt es eigentlich einen Material- und Zeitgewinn, wenn man die Formen nicht voll macht?
    Innen würde doch eine leichte Gitterstruktur ausreichen, damit sich nichts verformt.