Beiträge von Der_Planer

    Ich suche gerade in Dicam nach einer Rundbogen-Bearbeitung, aber ich finde dort keine solche Funktion. Nur im Einzelstab unter "Neu" sehe ich einen Rundbogen. Der ist aber nur für konkave Rundungen, aber ich brauche konvexe. Ich habe schon versucht, eine negative Stichhöhe einzugeben, aber das Programm akzeptiert dort keine negativen Werte.


    Irgendein Tipp aus dem Hause Dietrich's?




    Immerhin könnte ich mir damit 126 Negativformen für eine Hart-Weichverschneidung erzeugen. Allerdings ist die Darstellung des Bogens ziemlich grob. An einem 1,5 Meter langen Probeholz entstehen nur 4 Bogensegmente. Ich hätte gerne für eine gute Darstellung mindestens doppelt oder dreimal so viele.

    Nein, das hab ich noch nicht versucht. Aber 126 verschiedene Verschneidungen, davor graust es mir etwas...
    Die Stückzahl deckt etwa 1/4 der Kuppel ab, die anderen Quadranten kann ich danach spiegeln.


    Toll wäre eine Bogenfunktion. Lässt sich da mit einem Kombielement etwas machen? Damit habe ich allerdings noch keine Erfahrung.

    Inzwischen sind meine Fragen in diesem Forum etwas seltener geworden, aber heute muss ich doch mal eine stellen und hoffe auf konstruktive Ideen.


    An einem ellipsenförmigen Kuppelprojekt muss ich Pfetten auf der Oberseite gerundet bearbeiten. Aufgrund des elliptischen Grundrisses kann ich nicht einfach eine Pfette modellieren und im Kreis kopieren, sondern muss 126 verschiedene Bögen mit leicht unterschiedlichen Radien erzeugen.
    Endpunkte, Sehnenlänge und Stichhöhe lege ich gerade fest, im Prinzip gibt es immer Bögen aus 3 Punkten.
    Eine 2D-Ermittlung wäre im Einzelstab-Plan kein Problem, aber hier muss ich ein 3D-Modell zur Prüfung vorlegen, und dort müssen die Bögen modelliert sein.
    Anschließend müssen diese Bögen auf eine Hundeggermaschine übergeben werden.


    Wie gehe ich dabei am besten vor? Im Moment bin ich bei der lagerichtigen Eingabe der Rohhölzer und der Ermittlung der Bogenformen. Aber ich habe noch keine Idee zur Visualisierung, die nicht allzu aufwendig ist.

    Schwierig zu beantworten, weil man aus der Frage nicht erkennen kann, was Du brauchst.
    Geht es um Wände, die unter einer Decke enden sollen? Sind denn im Bereich der Wände schon Decken eingegeben?
    Oder geht es um Wände, die unter der Dachschrägen enden sollen?
    Oder sollen die Wände eine freie Höhe bekommen?


    Es gibt saubere Lösungen für alle Fälle.

    Ich bin im Datei-Verschieben mit der Projektverwaltung nicht sehr erfahren, denn das mache ich mit Explorer oder Commander, die ich schon seit Jahrzehnten kenne, und genau weiß, was sie machen.
    Immerhin besteht die Möglichkeit aber programmintern.

    Es gibt in der Projektverwaltung unter 5-3 eine Einstellung für Pfade. Setze dort mal den Haken vor "Verlassen des Verzeichnisses 'PROJEKT' erlaubt".


    Danach kannst Du die Projekte über den Ordnerbaum der Projektverwaltung verschieben oder kopieren.

    Wenn es um ein ganzes Bauwerk geht, bei dem die Pfosten gleich dick sind, muss man nicht jede Wand einzeln aufrufen, sondern kann das "in einem Abwasch" erledigen. Man setzt einen Filter indem man alle Wandpfosten (611/Pfosten) aktiviert. Wenn noch andere Hölzer geändert werden müssen, dann setzt man z.B. noch die Öffnungspfosten oder die Riegel mit in den Filter. Damit hat man schnell alle Bauteile aktiviert, die verschoben werden müssen.


    Die Wände haben üblicherweise alle unterschiedliche Richtungen, aber sie haben meistens eines gemeinsam: die lokale Ausrichtung der Pfosten. Das bedeutet, die "Oberseite" der Wandhölzer zeigt nach außen.
    Anstatt einer Verschiebung kann man auch zwei Querschnittsänderungen vornehmen, denn die ist an die Ausrichtung der Stäbe gebunden. Angenommen, es gibt 16er Pfosten, die alle um 2 cm weiter innen sitzen sollen, dann ändert man den Querschnitt aller Pfosten auf 18 cm, indem man die Bezugsseite "oben" festlegt. Nach der Änderung stimmt dann schonmal die Innenseite der Pfosten. Dann ändert man den Querschnitt wieder auf 16 cm, aber diesmal mit der Bezugsseite "unten", so dass die Außenseite jetzt richtiggerückt wird.


    Diese Methode funktioniert, solange alle Hölzer die selbe Querschnittshöhe haben, und die funktioniert modellübergreifend schneller als jede Verschiebung. Dass nach der Aktion eine Kontrolle erforderlich ist, versteht sich von selbst. Das wäre bei einer Verschiebung aber auch nicht anders.

    Ich war eine Zeit lang nicht online, aber es freut mich, wenn Du Erfolg hattest!


    Man muss jede Datei ändern, die zum Projekt gehört, und die diesen Eintrag hat. Die Methode taugt ganz gut für Einzelfälle. Wenn sowas öfter vorkommt, würde ich die Lösung 2 empfehlen, obwohl die auch umständlich ist, denn soweit ich weiß, kann man V14 und V15 nicht gleichzeitig laufen lassen, und hätte dann nicht die Möglichkeit, mal schnell zwischen verschiedenen Projekten zu wechseln. Eine Sache der Abwägung.


    Und übrigens: Wenn beim Editieren etwas kaputt geht, hilft kein Support. Das geschieht immer eigenverantwortlich. Daher: vorher Sicherung erstellen!

    Zur Not kann man die Versionsnummer im Texteditor manuell zurücksetzen. Das funktioniert in vielen Fällen. Möglicherweise bleiben dabei Daten auf der Strecke, die die V15 in den erweiterten Datensatz schreibt, aber von der V14 noch nicht verarbeiten werden können. Im besten Fall sind solche Daten noch gar nicht im Bauwerk, oder sie werden von der V14 einfach ignoriert.


    Die beste Lösung wäre, wenn Dein Kollege auf V15 updatet.
    Die zweitbeste Lösung: Wenn Du ihm zuarbeitest, mach es mit der V14.

    Hast Du "Wand 3D"? Kannst Du Einzelwände mit Material belegen? Dann geht die Belegung zwar nicht vollautomatisch, aber trotzdem prorammgestützt. Du kannst die Schalung als zwei weit auseinander liegende Pfosten eingeben, und das Feld dazwischen einteilen lassen. Das machst Du für die Grundlage und für die Decklage getrennt.
    Wenn Du keine variable, sondern eine feste Einteilung haben möchtest, dann erstelle die Schalung auf einer langen Wand und speichere sie als Teilkonstruktion (Grund- und Deckschalung zusammen). Mit der Teilkonstruktion hast Du sehr schnell eine Wand neu belegt.


    Es gibt sicher noch mehr Möglichkeiten...



    Erfahrungsgemäß hat diese Schalungsart ihre Tücken, wenn sie später sauber aussehen soll. Wenn Du die Freiheit hast, die Fenster- und Türöffnungen an das Rastermaß anzupassen, dann haben Eckdetails und eine gleichmäßige Teilung den Vorrang. Wenn die Öffnungen jedoch unverschieblich sind, dann kannst Du nur mit den Zwischenfeldern arbeiten, und hoffen, dass eine vernünftige Ansicht dabei herauskommt. Ausklinkerei möchte ich bei sowas weitgehend vermeiden.


    Schwierig, ohne Kenntnis der Ansprüche die richtige Lösung zu beschreiben.

    Zitat von Joachim Neumann

    Meines Wissens soll der Pfeil in die Richtung zeigen, in der die Tür zu geht.

    In verschiedenen Publikationen zu Zeichnungsnormen bzw. -empfehlungen habe ich immer die selbe Form der Darstellung gefunden: Türblatt in geöffnetem Zustand, Pfeil in Schließrichtung.


    Die Darstellung auf den Flügeln (in der Ansicht) ist ebenfalls dokumentiert, jedoch geht aus den Symbolen nicht hervor, ob es sich um Öffnungs- oder Schließrichtung handelt.

    Jetzt weiß ich auch, warum ich das Problem nicht verstehen konnte:


    Zitat: Die Tangenten möchte ich gerne aus der platte ausschneiden...


    Du weißt sicher, dass "Tangenten" Geraden sind, die einen Kreis in einem Punkt berühren? Ich vermute, Du meinst stattdessen "Kreisbögen"?


    In der Wandkonstruktion gibt es die Funktion 6-3-3 (Ausschnitt). Damit lässt sich jede geradlinige Kontur aus Platten ausschneiden. Mit Kreisbögen funktioniert das leider nicht, außer sie bestehen aus vielen kurzen Linien.

    Zitat von Linus

    Welchen Grund hat es, dass man mit Maschinenbearbeitungen nicht vereinen kann...

    Beim Vereinen von Bauteilen entstehen vollkommen freie Formen. Es wäre z.B. möglich, einen Sparren und eine Pfette zu vereinen, nachdem man die Bearbeitungen gelöscht hat.
    Das neue Bauteil kann (muss) die Eigenschaften eines der Ursprungsbauteile übernehmen. Dazu gehören Identnummer, Farbe, Textur, Koordinatensystem, MOS und vielleicht noch mehr.


    Jetzt male Dir aus, dass sowohl Sparren wie auch Pfette ihre Bearbeitungen erhalten könnten. Die Pfette wäre schonmal weg, weil sie als Kerve im Sparren ausgeschnitten wird. Die Abschnitte, Blätter, Bohrungen und Profilköpfe hätten keinen machbaren Bezug mehr zum Stabkoordinatensystem. Male Dir gerne weitere Kompliziertheiten aus, es gibt Tausende.


    Mal davon abgesehen, dass mein Beispiel keinen Praxisbezug hat, ist es dennoch technisch machbar. Du willst nur 2 parallele und fluchtgerechte Bauteile vereinen, das wäre unter Umständen vielleicht möglich. Aber auch nur dann, wenn sie keine Abschnittsbearbeitungen hätten; was soll denn aus denen werden?


    Weil man solche Bauteile nie umfassend analysieren kann, ist ein Vereinen mit Bearbeitungen nicht sinnvoll möglich.

    Nein, keine Ahnung, weil ich die Decke nicht sehen kann.
    Du kannst aber das "böse" Bauteil versuchen ausfindig zu machen, indem Du nur die Hälfte der Decke auswählst, um die Liste zu erstellen. Vom Rest auch wieder die Hälfte, und so weiter, dann weißt Du genau, welches Bauteil das Problem erzeugt. Manchmal erkennt man dann auch, woran es liegen könnte.

    Lieber Christoph3387,


    ein Forum funktioniert so, dass jemand ein Problem schildert, für das er eine Lösung braucht. Das Dumme ist nur, dass niemand außer dem Fragesteller das Problem kennt, und dass man zur Lösung eine Reihe von aussagekräftigen Informationen braucht. Ohne konkrete Frage gibt es nur nichtssagende Antworten, wie man in diesem Thread sieht. Schade um die verbrauchte Zeit.


    Wo siehst Du Dich in diesem Prozess?

    Nein, das geht nicht.


    Wenn die Bauteile unbedingt vereint werden sollen, kannst Du die Maschinenbearbeitungen löschen (Dicam 3-1-4), jedoch die grafische Darstellung nicht löschen. Damit bleibt die Form erhalten. Die Bearbeitungen sind danach nicht mehr editierbar, aber die Teile können vereint werden.