Beiträge von Der_Planer

    Vielleicht hattest Du irgendwann mal ein Laufwerk F: (z.B. USB-Stick/externe Festplatte?) und darauf etwas gelesen, kopiert oder gesichert? Möglicherweise hat das Programm diesen Buchstaben in einer Pfadangabe gespeichert und kann jetzt nicht mehr darauf zugreifen, weil es nicht mehr existiert.


    Ich würde mal sämtliche Pfadangaben im Programm prüfen und ggf. korrigieren.

    Was spricht denn dagegen, die Decke in diesem Fall von unten zu dämmen und mit einer Dampfsperre zu versehen?


    Wenn es unbedingt von oben gedämmt werden muss, dann würde ich befahrbare Dämmplatten verwenden. Das ist aber sicher eine Lösung, die Du auch schon in Betracht gezogen hast?


    Gibt es damit ein ungelöstes Problem?
    Hast Du schon mit dem Hersteller gesprochen?

    Zitat von M.Holzapfel

    ...
    Aber komisch ist es trotzdem,weil diese Füllung manchmal bis ok Sparren und manchmal bis Uk Sparren geht. vielleicht fällt ja jemandem noch was ein.
    ...

    Vermutlich unterschiedliche Dachflächenausführungen?

    Sowas mache ich immer in Dicam.
    Das geht z.B. sehr gut mit der Funktion 2-3-7 (Kopieren P1 -> P2).
    Dazu braucht man vorher keine Punkte zu setzen, und während der Funktion braucht man nicht einmal temporäre Punkte.
    Man wählt das Bauteil, den Anfangs- und den Zielpunkt, dann die Option "Aufteilen". Man kann entweder konstante Abstände eingeben oder die gewünschte Anzahl der Kopien. Durch das Löschen eines Eingabefeldes wird die Eingabe im jeweils anderen Feld möglich.


    Wenn die Aufteilung damit nicht passend hinzubekommen sein sollte, gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Kopierfunktionen, die mit Hilfe der Messfunktion und des Taschenrechners ebenso schnelle Ergebnisse bringen.


    Warum das Aufteilen unbedingt im Modul Wandkonstruktion gemacht werden soll, verstehe ich zwar nicht, aber das geht ebenfalls recht schnell. Man muss nur einmal das Aufteilmaß berechnen, d.h. einmal die gesamte Strecke messen, durch die gewünschte Anzahl teilen, und das Ergebnis in der Zwischenablage merken.
    Dann setzt man die Teilkonstruktion beginnend am linken Punkt, drückt die Pfeil-rechts-Taste und trägt den Wert aus der Zwischenablage als Abstand ein. Danach drückt man nur noch abwechselnd die Eingabetaste und Pfeil-rechts bis das Feld gefüllt ist.


    Das Programm bietet also genügend Möglichkeiten, um schnell zum Ziel zu kommen. Man kann bei sehr großen Stückzahlen oder aktuellen Gegebenheiten zwischen den Methoden abwägen. Bei relativ geringen Stückzahlen oder Teilstrecken ist die Methode eigentlich egal.

    Ich hatte schon eine Zeit lang nichts mit überhöhten Bindern zu tun, und schon gar nicht mit CAD-Daten für den Hersteller.
    Auf jeden Fall bedarf es einer Absprache zwischen Dir und dem Hersteller, WER für die Überhöhung zuständig ist. Ich habe oft architektonisch korrekt konstruiert, und dem Hersteller das Überhöhungsmaß angegeben. Das hat immer unkompliziert funktioniert. Die Kragarme der Dachüberstände interessieren dabei niemanden, solange dort keine weitergehende Konstruktion anschließen muss.


    Eine Zeit lang hatte ich viel mit Nagelplattenbindern zu tun, die mit Überhöhung in Eigenproduktion hergestellt wurden, Dort habe ich nur den Untergurt überhöht, und die Streben entsprechend geschnitten. In der Praxis hat niemand am Bau nachgemessen, ob sich die Dachneigung etwas geändert hatte, oder ob die Traufhöhe im Überstand genau den Planmaßen entspricht. Gemessen werden dürfte ohnehin erst bei voller Last.


    Ich glaube, man wird sich wundern, was beim Nachmessen alles zutage kommt. In der Praxis wird das akzeptiert, was eingebaut worden ist, solange es keine Risse oder ungewollte Fugen gibt. An wenigen Projekten musste man sich Gedanken über flexible Fugenausbildungen machen.
    Auf keinen Fall kann man es wirklich perfekt und jedem recht machen, und trotzdem muss man wachsam bleiben. Maßliche Abweichungen sind nicht relevant, solange konstruktiv alles in Ordnung ist und bleibt.

    Als das Programm noch in den Kinderschuhen steckte, wurde der Ausmittlungsgrundriss noch mit Wandkanten gebildet. Später wurde das getrennt, so dass man Wände und Hauskonturen unabhängig voneinander eingeben konnte. Es gibt aber hin und wieder Dachausmittlungen, die sich mit dieser Funktion auch nur schwierig oder mit Kurzkantentricks eingeben lassen. Um die Dachausmittlung sauber zu gestalten, kann man nach der Eingabe mit der Dachflächengestaltung arbeiten, und die überflüssigen Linien ausmerzen. Der Nachteil dabei ist, dass diese Korrektur nach jeder Änderung der Ausmittlung erneut gemacht werden muss.


    Im gezeigten Beispiel ist nicht nur die Kehle kniffelig, sondern auch, dass Anbaudach und Hauptdach die gleiche Firsthöhe haben, wo sich zwei Firste als T-Stoß treffen und im selben Punkt auch zwei Kehlen ankommen. Oftmals wird dann die eine Dreiecksfläche im Hauptdach nicht erkannt und nicht gebildet. Man kann mit zwei verschiedenen Tricks arbeiten:
    - Der Anbaufirst wird um ein paar Millimeter tiefer gesetzt, so dass die Hauptdachfläche am Stück bleibt.
    - Kurz vor dem Anfallspunkt kann der Anbau einen 2cm-Giebel bekommen, so dass auch hier das Hauptdach durchläuft. Der Anbau müsste dann als eigene Hauskontur eingegeben werden, und der "Giebel" wird durch die Eingabe eines geeigneten Dachüberstands erzeugt.


    Wenn man ohne alle Tricks auskommen will, und eine vollkommen saubere Ausmittlung haben will, die genau auf die gewünschten Punkte läuft, dann arbeitet man mit Direkten Freien Dachflächen. Diese Flächen bringen jeweils ihr eigenes Grundrisspolygon mit, das nach Belieben geformt werden kann. Sehr flexibel, ganz ohne Tricks, leicht editierbar und punktgenau passend zur geforderten Ausmittlung.

    Wenn die pdf-Datei in einem Vektorformat vorliegt, lässt sie sich in dwg/dxf wandeln, auch wenn die Detail-Genauigkeit dabei etwas einbüßt. Es gibt oft Differenzen in Größe einer Linienstärke.


    Pdf-Daten, die im Rasterformat (als Bild) gespeichert wurden, müssen anders behandelt werden. Sie können nicht ohne weiteres in Vektorformate konvertiert werden. Es gibt Programme, die in solchen Daten Kanten erkennen können, aber je nach Auflösung der gespeicherten Grafik sind die Ergebnisse mäßig, und zum Konstruieren kaum zu gebrauchen. So wie Linus schon sagte, ist das Hinterlegen und saubere Nachzeichnen der Grafik dann der sinnvollere Weg.

    Sowas habe ich vor längerer Zeit auch schon gesucht, aber man kann machen was man will, so eine Software ist für nichts zu gebrauchen. Es gibt so viele Abweichungen in der Praxis, die von der Software nicht erfasst werden kann, so dass dieser Einsatz nur Nerven kostet.


    Man kann auch nicht sagen, dass ein Projekt unterbrochen ist, wenn man eine Minute lang nichts im Programmfenster macht. Vielleicht schreibt man gerade eine Email zum Projekt, telefoniert mit dem Architekten, weil es Unstimmigkeiten gibt, oder man schaut im Internet nach bestimmten Werten für ein verwendetes Material, das man einbauen will. In der Zeit ist das Konstruktionsprogramm zwar geöffnet, aber nicht aktiv.


    Danach ruft jemand an, der eine Frage zum vorigen Projekt hat, so dass das Programm zwar aktiv bedient wird, jedoch für eine andere Baustelle.
    Im wirklichen Leben kommt noch eine ganze Reihe anderer Situationen dazu, die ma unmöglich in eine Software programmieren kann, die das zwangsläufig alles automatisiert erkennen muss. Falls sie falsch erkennt, ist man wieder beim bewährten System "brain and pencil". Und genau das hat sich bei mir und einigen anderen als machbar und plausibel erwiesen.


    Was manchmal hilft, dass man kurze Notizen mit Zeitstempel hinterlässt, so dass man über den Tag einige Anhaltspunkte zur genaueren Abschätzung hat. Und ganz ehrlich, was nützt denn eine sekundengenaue Statistik beim Konstruieren? Gar nichts. Danach wird nicht abgerechnet, und die wird auch nicht für die Kalkulation des nächsten Projekts verwendet. Wozu dann das Ganze mit übertriebener Genauigkeit, die in Wirklichkeit auch nur vorgegaukelt ist?


    Wenn es Hilfen geben muss, dann halte ich externe Datenerfassung für am besten geeignet, wohl wissend, dass vom Anwender ein hohes Maß an Aufmerksamkeit gefordert ist, wenn es schnelle Wechsel im Projekt gibt. Ich habe eine Zeit lang eine App auf dem Smartphone dafür genutzt. Das geht relativ genau. Aber nach ein paar Tagen hab ich das Ding in die Ecke gefeuert, weil es mich nur genervt hat. Man verlässt den Arbeitsfluss, um Statistik zu führen!? Keine Zeiterfassung der Welt verdient eine hohe Berechtigung.


    Ich bin gespannt, ob es andere Erfahrungen gibt, um den Büro-Alltag zu dokumentieren.

    Ich werde auf die korrekte 3D-Darstellung verzichten, und die Pfettenformen so belassen wie oben gezeigt. Die schrägen Abschnitte kennzeichnen die Anfangs- und Endpunkte der Bögen, und für die Scheitelpunkte habe ich Markierungen erzeugt.


    Ich mache Einzelstab-Pläne aller Pfetten, in denen ich die Bögen manuell einfüge. Auf die Maschine kommen nur die schrägen Kappschnitte und manuell im EKP eingefügte Rundbögen mit den Eckdaten nach Einzelplan.


    Eventuell auch ein paar Bohrungen für Anschlüsse...

    Erzeuge die Stockwerke mit genau den Bezeichnungen, die im Architektenschnitt vorgegeben sind. Kennzeichne die jeweils übereinander liegenden Stockwerke mit einer Stockwerksgruppe. Stockwerke der gleichen Gruppe nehmen Bezug aufeinander, was die Höhenberechnung der Stockwerke betrifft.

    Danke für den Link. Das Problem wären hier die langen Strecken, die bei der Konurbahn mit dem Fingerfräser bearbeitet werden. Der Rundbogen, den man im EKP eingibt, wird der großen Fräse gefahren.
    Alles ein bisschen unbefriedigend, bzw. mit mehr manuellem Aufwand verbunden als ich gedacht habe.


    Die Ellipsenform ist beim Fräsen kein Problem. Die Radius-Änderung innerhalb eines Pfettensegments ist so gering, dass das in den Fertigungstoleranzen verschwindet. Ich habe nur an jeder Pfette einen anderen Radius. Beim Übereinanderlegen des korrekten Ellipsenbogens und einem Kreisbogen sieht man, dass die Bögen ihre Höhe wechseln, mal ist der Kreis ein wenig zu niedrig, und an der anderen Seite ein wenig zu hoch. Die Abweichung beträgt aber deutlich weniger als 1 mm, deshalb vernachlässige ich das.

    Die Pitzl-Verbinder wären mir für Dachelemente zu filigran. Die müssen ja schon millimetergenau eingeführt werden, damit sie nicht daneben rutschen. Nee, da habe ich kein Zutrauen bei mehr als 2 Stück pro Verbindung. Was machste, wenn sich die im Kran hängenden Elemente etwas durchbiegen oder verwinden? Dann kriegst Du die Verbinder nicht zusammen, oder es kostet zu viel Zeit.


    Ich glaube, ich würde die Elementsparren mit runden Dollen (Holznägel) verbinden. Die Dollen werden seitlich im Sparren vorgebohrt, und auf einer Element-Seite vormontiert, am besten verleimt, damit sie nicht verloren gehen. Auf der freien Seite konisch angespitzt, damit sie das Loch besser finden, und alle unterschiedlich lang, damit man sie nacheinander (nicht alle gleichzeitig!) einführen kann. Dann die Elemente zusammenziehen und verspaxen.

    Mit Konturbahn habe ich noch keine Erfahrung, das hört sich aber nach einer verwendbaren Option an.


    Wie bekomme ich eine Konturbahn auf eine in Dicam verkantete Pfette?
    Endpunkte und Scheitelpunkt sind bekannt. Es geht um 126 verschiedene Einzelpfetten, die nach der Bearbeitung noch zweimal gespiegelt dupliziert werden.


    Ich brauche keine detaillierte Anleitung, aber für eine stichwortartige Ablaufbeschreibung wäre ich schon dankbar.

    Ich sehe das Problem. In der Ablage kann man das Dachtragwerk für die Schnitte ausblenden, aber nicht für die Ansicht.


    erster Lösungsansatz:
    Verkleinere den Bereich vor und hinter der Wand, so dass dort kein Sparren im Bereich liegt, dann sollte auch keiner auf den Plan kommen.


    zweiter Lösungsansatz:
    Mach die Planablage nicht mit verdeckten Kanten, dann laufen die Linien immer durch, und Du kannst Sparren- und Pfettenlayer ausblenden.
    Dann sind zwar die Nut- und Feder-Kanten mit auf dem Plan, aber das würde mich nicht stören.