Beiträge von Der_Planer

    Es geht nicht über Exportieren, sondern über "Ausgabe".


    Ich drucke häufig Listen auf einen Plan, und gehe dabei folgendermaßen vor:
    - Holzliste erzeugen
    - Liste Ausgabe
    - Liste als Text auf Plan einfügen


    Dazu bedarf es einiger Vorbereitungen und Einstellungen, damit es später flüssig funktioniert.
    Man kann zwar eine rtf-Datei direkt auf dem Plan einfügen, aber mit der Formatierung dieser Darstellung hatte ich ständig Probleme, daher empfehle ich diesen Weg.


    In den Listeneinstellungen lege ich eine neue Einstellung "Liste auf Plan" an. Darin sind nur die notwendigen Spalten enthalten, also die Holzabmessungen, Bezeichnung, Anzahl, Paket. Keine unnötigen Texte wie Zeilensummen, Spaltensummen oder Vor-/Nachtexte.
    Die Ausgabe erfolgt im rtf-Format.
    Aus dem rtf-Dokument kopiere ich den gewünschten Bereich in die Zwischenablage.
    In Plancad verwende ich das Textfeld, und füge die Daten aus der Zwischenablage dort ein.
    Dabei verwende ich einen Textstil, in dem Tabulator-Spalten verwendet werden, so dass die rtf-Texte sauber in Tabellenform erzeugt werden.


    Der Vorteil dieser Methode liegt in der flexiblen Handhabung. Wenn ich z.B. eine lange Liste habe, aber nur Platz im Querformat auf dem Plan übrig ist, kann ich das Textfeld in der Höhe begrenzen, so dass sich mehrere Spalten nebeneinander ergeben. Das geht mit importierten rtf-Daten leider nicht.


    Ja, ich weiß, das macht beim ersten Mal etwas Arbeit, aber die hat sich bei mir schon Hunderte Male ausgezahlt, und die Holzlisten auf den Plänen sind genau so wie ich sie haben will.

    Wenn sich Bauteile nicht vereinen lassen, hat das manchmal geometrische Gründe. Manchmal sind ebene Flächen rechnerisch nicht ganz eben, und wenn man genau misst, findet man kleine Differenzen in den hinteren Nachkommastellen.
    Manchmal hilft es, die Präzision der Bauteile vor dem Vereinen zu ändern, manchmal grober, meistens aber feiner.
    Wenn das auch nicht hilft, verschiebt oder streckt man ein Bauteil, so dass sie sich geringfügig durchdringen, auch das hat beim Vereinen schon manches Gute bewirkt. Eine weitere Möglichkeit ist, dass man die Körperkoordinaten anders ausrichtet, und hat auch gelegentlich schon Erfolge gebracht.
    Aus Erfahrung hatten sich runde Bauteile meistens störrischer gezeigt als gerade oder schräge. Wenn das Vereinen mit vorhandenen Bauteilen nicht funktioniert, dann schafft man sich eben eigene mit der gleichen Form. Ein verwertbares Ergebnis habe ich bisher immer hinbekommen.

    Zitat von holzwurm007

    ... die sind zu schwer und unhandlich für die Baustelle.


    Nicht nur das. Die Akkus geben an einer größeren Baustelle auch zu schnell auf. Ich habe mich vor ca. 10 Jahren für eine PDA-Lösung entschieden, und damit arbeite ich heute immer noch sehr erfolgreich. Das Gerät hat ein transflektives Display, was sich auch im stärksten Sonnenlicht ablesen lasst, ist klein und leicht, und der Akku hält ca. 8 Stunden (im Winter nicht ganz so lange).

    Hast Du mal die Teilkonstruktion ausprobiert?
    Die ist zwar nicht ganz so schnell wie das Kopieren und Einfügen, aber meines Wissens liegen die Stäbe damit schon in der korrekten Ausrichtung.
    Man kann abwägen, auf welchem Weg man das Ziel schneller erreicht.

    Die Kugel über die Funktion ist mir meistens zu grob.
    Deshalb konstruiere ich sie lieber selbst.







    Das war zu der Zeit als ich noch keine Vollversion von Dicam hatte.
    Das Prinzip:
    - zeichne zwei konzentrische Kreisbögen (Innenradius und Außenradius einer Hohlkugel) und löse sie in beliebig kleine Teilstücke auf
    - lies die Zeichnung in Dicam ein
    - extrudiere die Form
    - stelle sie senkrecht
    - schneide sie radial in ein schmales Element (z.B ein 3°-Element oder nach Darstellungsbedarf)
    - kopiere sie mehrfach um die Z-Achse (z.B. 119 Kopien alle 3°)
    - Falls notwendig, vereine die Segmente zu einem Körper, dann wird das Hantieren einfacher. Für die Ansicht ist es unwichtig.

    Zitat von Thorvald

    ... in the demo mode. Can they from the OpenGL mode save images?

    I don't know, but you can try it by yourself, starting the program without dongle.
    If it works, it's okay, and if not, a simple screenshot is also possible in OpenGL.

    Every version of Dietrich's progam runs in demo mode, unless you add the individual dongle in connection with your client data to the PC.
    In demo mode you can open every building, and you can do nearly anything with it, except saving or printing or generate material lists...


    Using the program in demo mode might be not so easy without taking some lessons. Therefore I rather use the SketchUp export, which will show the model with the original textures, very similar to what we see in the program.


    There are some more export options, ifc, SAT, 3d-dxf, vrml...
    From 3d-dxf I made 3d-pdf, and shared them a lot. But since I have Sketchup export, I prefer only this.

    Im Prinzip kann man sich alle möglichen Profilstäbe selber machen, das geht inzwischen mit Hilfe von Schraffurübernahmen ganz fix.
    Mir war es damals zu unbequem, die runden Rinnen bei jedem Update wieder in die Datenbank einzupflegen, deshalb hatte ich sie für die Standard-Datenbank freigegeben. Weniger Arbeit... :winking_face:

    Hallo matze28,


    ich verstehe Deine Frage nicht.


    Die Dachrinnen hatte ich vor einigen Jahren konstruiert und für den Bauteilkatalog zur Verfügung gestellt, und ich baue sie oft ein.
    Das mache ich in Dicam genauso wie man jeden anderen Profilstab auch einbaut.


    Warum musst Du die Bauteilart ändern?

    Benjamin, Du beschreibst eine Vorgehensweise, deren Sinn ich nicht erfasse, und ich erkenne auch nicht, welches Problem Du hast.


    Bei den Planablagen gibt es doch eine Menge Haken, die man setzen oder wegnehmen kann, und auf dem Plan lassen sich zusätzlich Layer ein- oder ausschalten.
    Falls das alles nicht ausrreicht, um genau das auf den Plan zu bringen, was ich brauche, lege ich einen Schnittbereich in Dicam an. Dort kann ich exakt alles das aktivieren, was abgelegt werden soll.


    Was würde Dir an dieser Methode fehlen?

    Wie kann man die Profilmaße eines Stabes ändern?
    Man überschreibt die Maße, die in der Tabelle stehen mit den Maßen, die man dort haben will. Das Profilbild passt sich dabei automatisch an.


    Zum Ermitteln der Maße kann es sinvoll sein, das Profil im CAD zu zeichnen, und den Nullpunkt auf den Koordinatenursprung zu legen. Mit der Messfunktion kann man alle gewünschten Punkte abgreifen, und die Zahlen in den Bauteilkatalog übernehmen.


    Ob das Übernehmen und manuelle Ändern der Koordinatenwerte eines ähnlichen Profils sinnvoll ist, oder ob man besser ein neues Profil erzeugt, dessen Schraffur-Konturen man übernehmen kann, entscheidet der Anwender selbst. Für beide Methoden gibt es Argumente, und beide führen zum Ziel.