Haolzrahmenbauwände

  • Hallo zusammen,


    ich hab grad eine Ausschreibung vorliegen, es sollen Holzständerwände gefertigt werden,


    Ausführung von aussen nach innen:


    19mm Heraklith als Puzträger
    22mm Osb mit Nut und Feder 62,5/2,50
    80/140er Holzständer voll ausgedämmt mit Steinwolle WLG 035
    Dampfbremse
    40mm Instalationsebene voll ausgedämmt
    18 mm OSB mit Nut und Feder 62,5/2,50
    9,5mm GKP


    Nun zu meinen Fragen :
    Müssen die OSB-Platten unbeding Nut und Feder haben , es gibt Platten 1,25 / 2,50 und die Stöße immer auf den Ständern ausgeführt , das muß doch auch funktionieren




    Wandhöhe zum teil bis 4m dies ist aber vom Transport her unmöglich
    wie setze ich vernünftig 2 Holzrahmenbauwände aufeineinder?
    oder müssen dies vor Ort aufgerichtet werden?


    vielen Dank für Eure Hilfe

    • Offizieller Beitrag

    Die statische Scheibe muss von der Schwelle bis zum Rähm reichen. Das heißt, die OSB-Platten werden hochkant verlegt. Waagerechte Stöße werden mit einem Riegel hinterlegt, und alle Platten kraftschlüssig damit verklammert. Die senkrechten Stöße auf der Pfostenachse brauchen keine N+F.


    4 Meter hohe Wände würde ich nach Möglichkeit senkrecht teilen, in 2,50 Meter breiten Elementen vorfertigen und mit U-Stoß zusammenfügen. Ein horizontaler Stoß braucht eine Knickaussteifung, die oft schwierig herzustellen ist. Bei Giebelwänden wäre das kein Problem, denn sie können durch die Kehlbalkendecke ausgesteift werden.

  • 19mm Heraklith als Putzträger? Soviel ich weiß gewährleistet Heraklith erst ab 5cm für den Putz.


    Ich hab auch mal höhere Wände gemacht. Da habe ich alle 4-4,50m eine Stütze durch bis zur Fußpfette gezogen und die Wände nur eingeschoben. So wurden die vertikalen Lasten alle in den Stützen abgetragen. Dem Statiker war es so recht! Allerdings war die Riegelkonstruktion 20cm stark und nicht 14cm.
    Den Stoß habe ich wie ein Z ausgeführt.

    Wenn das die Lösung ist, dann will ich das Problem wieder haben!!

  • Warum außen OSB? Der Wandaufbau ist ja nicht besonders diffusionsoffen.
    Wir machen außan immer5 cm Heraklith 15mm Osb innen als Dampfbremse.

    Mfg troll77
    Nur zwei Sachen sind unendlich:
    Das Universum und die menschliche Dummheit.
    Wobei ich mir beim Universum nicht sicher bin.


    Albert Einstein

  • Hallo Troll,


    ist so ausgeschrieben, hast ja eigentlich recht nur dann kan man nicht mehr von innen isolieren,


    oder gibt es eine diffusionsoffene Alternative zur äusseren OSB-Platte

  • Zitat von 1martin5


    oder gibt es eine diffusionsoffene Alternative zur äusseren OSB-Platte


    Agepan DWD Platten

    Wenn das die Lösung ist, dann will ich das Problem wieder haben!!

  • Könnte allenfalls auch mit Fermacell oder ähnlichem ausgeführt werden. Ist aber zu Prüfen!!


    mit 19mm Heraklith als Putzträger währe mir gar nicht wohl!!


    Arbeite oft mit Diffutherm, ist Putzträgerplatte und Dämmung in einem und die Aussteiffung kommt innen.

  • Falls bei einer 50 oder 60mm Platte allfällige Bewegungen vorkommen sollten, können diese besser aufgenommen werden.


    mögliche Aufbau von Aussen.
    Diffutherm 60mm
    Ständer mit Dämmung xxx mm
    OSB Luftdicht verklebt (stumpfe Platten)
    Installationshohlraum
    Fermacell

  • Hallo Martin,
    wir bieten in solchen Fällen meist folgendes an.


    12,5 mm Fermacell H2O Powerboardplatte (als Putzträgerplatte)
    Hinterlüftung ca. 25
    Agepan DWD 16mm
    KVH 160 +Dämmung
    OSB 15 als Danpfbremse
    + Installebenen, etc...


    Wenn man es sehr gut meint, nimmt man nochmal zusätzlich auf die Innere OSB eine Dampfbremse.
    Ansonsten machen wir das jetzt sehr oft so, dass wir auf die äußere DWD-Platte noch eine Folie verarbeiten. Z. B. Delta-Fassade. Quasi zwischen Konterlatte und DWD.