Hallo Matthias,
es wird Zeit für eine blaue Erweiterung; die High-Tech fordert es.
Der dxf-Import in Dicam braucht eine ordentliche Auffrischung, denn wer mit High-Tech misst, muss bisher die Daten über Low-Tech bearbeiten, um sie danach für blau mundgerecht zu haben.
Aus dem High-Tech-Messgerät kommen Daten im DXF-Format. Für jeden Messpunkt gibt es ein Fadenkreuz 20x20 cm, das als Gruppe angeordnet ist. Jeder Punkt hat mindestens 3 Beschriftungen, die jeweils auf separaten Layern liegen: Punkt-ID, Höhenkote, x-y-Koordinaten, bei teuren Geräten auch noch eine Codebezeichnung.
Im Lowtech-CAD kann man diese dxf-Daten vollständig einlesen. Man muss sie in ein paar Schritten bearbeiten, damit sie blau-importabel werden:
- Auflösen der Fadenkreuz-Gruppen (sie werden von Dicam sonst fehlerhaft verarbeitet.)
- skalieren und verschieben der Texte, weil sie größer sind als die Fadenkreuze.
- mehrfaches Auflösen der Texte in Einzellinien (das ist zwar Daten-Wahnsinn, aber bisher die einzige Möglichkeit, Texte in die Hilfsgeometrie einzulesen 8O)
- Allein mit der Punktwolke kann man nicht übersichtlich arbeiten: Verbinden der Fadenkreuze mit Linien, damit das Puzzle eine Struktur bekommt. (Das wäre zwar mit der Dicam-Vollversion möglich, aber danach hat man einen Tatterich im Klickfinger.)
Der Dicam-dxf-Import braucht dringend folgende Möglichkeiten:
- richtiges Erkennen von Gruppen
- Einlesen von Texten
- verschiedene Farben der Hilfsgeometrie
Die Konstruktion der Dicam-Hilfslinien muss schneller gehen. In diesem Fall müssen entweder Mittelpunkte oder Schnittpunkte der Fadenkreuze gefangen werden. Das ist im Lowtech-CAD mit zwei Schaltern getan:
1. Endpunkte_fangen_ausschalten
2. Mittelpunkte_fangen_einschalten
dazu bekomme ich den Fangpunkt auch noch vor dem Klicken angezeigt.
Dann braucht das Zeichnen jeder Hilfslinie nur noch genau 2 Klicks (im Dicam wegen der Temporärpunkte mindestens fünfmal so viele)