• Servus!


    Könnte man die Zapfen um diesen speziellen erweitern? Der Zapfen sollte doch auch auf einer Maschine funktionieren.

    Wenn das die Lösung ist, dann will ich das Problem wieder haben!!

    • Offizieller Beitrag

    Der Zapfen ist ja kein Problem, der ließe sich auch jetzt schon mit einem zusätzlichen Abschnitt herstellen. Das Zapfenloch ist für die Maschine wiederum ein etwas größeres Problem. Man könnte es nicht mehr als Zapfenloch übergeben, sondern müsste es in mehrere andere Bearbeitungen zerlegen. Das könnte man natürlich so auch manuell im Bauwerk schon eingeben. Zwar mit etwas Aufwand, aber machbar...
    Da dies die erste Frage seit Jahrzehnten nach dieser Bearbeitung ist wird hier nicht so schnell etwas passieren.

    Viele Grüße,
    Joachim Neumann (Dietrich's AG) :smiling_face_with_sunglasses:
    Software für den Holzbau, Abbund, Holzrahmenbau, Blockbau, Ingenieurholzbau und für die Fertighausindustrie


    if (ahnung == 0) { search "Forum"; read Blog; } else { use brain; make post; }

  • Da bin ich mir jetzt selber nicht ganz sicher... :oops:


    Dietmar, das sind doch beide Jagdzapfen, oder? Nur das beim unteren Zapfen das Wasser auslaufen kann... darum ist der schräg geschnitten?!


    Oder wie ist das bei euch in der Steiermark? :lol:

    • Offizieller Beitrag

    Damals im Lehrbauhof haben wir den Jagdzapfen nicht winkelhalbierend, sondern rechtwinklig zum Kopfband gelernt.
    So ein Kopfband hat die Eigenschaft, dass man es nachträglich in eine bestehende Konstruktion einbringen kann, ohne dass es sich beißt.
    Das ist bei winkelhalbierender Ausführung nicht möglich, daher wundert mich die gezeigte Darstellung etwas.

  • Was mich da jetzt wunder, das den keiner kennt. Übrigens, Deutschland -> Jagdzapfen, Österreich -> Jagzapfen (wr spren shon an dn Bchstben)


    Ich finde diesen Zapfen sehr gut brauchbar , nicht nur bei den Kopfbändern) und sollte heute kein Problem mehr darstellen diesen zu fertigen.
    Schade dass alte, gute funktionierende Holz-Holzverbindungen langsam verschwinden und durch div. Stahl- oder Aluteile ersetzt werden.


    Der gute alte Brustzapfen wird ja auch nicht mehr gemacht.


    @ Benjamin: Der Jag(d)zapfen ist der Untere. Rechtwinkelig sollte er sein, vielleicht sogar noch etwas unterschnitten, aus den Gründen die schon Planer genannt hat. (Das sollte man mal den LBS-Lehrer aus Wals sagen)

    Wenn das die Lösung ist, dann will ich das Problem wieder haben!!

  • Zitat von Linus

    @ Benjamin: Der Jag(d)zapfen ist der Untere. Rechtwinkelig sollte er sein, vielleicht sogar noch etwas unterschnitten, aus den Gründen die schon Planer genannt hat. (Das sollte man mal den LBS-Lehrer aus Wals sagen)



    Hmm.... eigentlich Wahnsinn
    Ich war 2003 in der ersten Klasse Berufsschule... und wir haben diesen Zapfen nicht mehr gemacht obwohl wir sämtliche andere Holzverbindungen hergestellt haben


    Nicht einmal beim Handabbund bei uns im Betrieb haben wir so einen Zapfen gemacht... ich kenne diesen nur von Zeichnungen :roll:

  • Also in München an der Berufsschule haben wir sowas im Jahr 2006 durchgenommen. Was ich aber zur der Zeichnung ergänzen möchte. So wie es gezeichnet ist, bekommt man den Bug nur mit Gewalt rein oder wieder raus und dabei wird entweder Bug oder der Pfosten versaut. Wenn dann würde ich entweder beide winkelhalbierend machen oder oben doch winkelrecht dafür aber den Stirn von unteren Zapfen bisschen flacher ausführen. Was wiederum seht aufwändig ist. Deswegen würde ich dazu tendieren beide winkelhalbierend auszuführen.

    • Offizieller Beitrag

    Den Jagdzapfen habe ich nach der Lehre auch nie wieder gemacht. Das war auch nicht notwendig, weil wir überwiegend neue Konstruktionen gebaut haben, bei denen alle Hölzer noch lose waren.
    Der Jagdzapfen ist eigentlich eine Verbindung, die beim Restaurieren gebraucht wird, wo Pfosten und Pfette nicht mehr bewegt werden können. Aus diesem Grund ist es auch nicht erforderlich, sowas im Maschinenabbund herzustellen.