Beiträge von Der_Planer

    Sowas mache ich nach alter Väter Sitte, indem ich einen Erfahrungswert als Verschnittzuschlag rechne, und dann noch etwas nach oben runde. Ein paar Platten mehr zu haben, kostet nur etwas Material, eine Platte zu wenig kostet viel Zeit. Wird Dein Nesting in der Produktion genau nach Plan zugeschnitten? Dann mach das. Ich denke aber, das ist bei Standardmaterial, das an jedem Bau vorkommt, nicht die Regel.
    Gibt es im Lager noch Reste, die man verarbeiten kann? Dann kannst Du mit den Zuschlägen etwas sparsamer sein.


    Bei Sonderbestellungen sieht das natürlich etwas anders aus, aber bei dem genannten Material: gutes Augenmaß.

    The information, whether a project is in use, is written to a file named "Projekt.pv9" within the project folder. As soon as you close the projekt, this file will be deleted automatically. In my opinion, it should not matter, if you delete these files manually, while the projects are definately not open.

    Danke Rainer,


    Deine Antwort bringt schon Licht ins Dunkel.


    Mir ist inzwischen klar, WIE die externen Variablen funktionieren.
    Mir ist aber noch nicht klar, WARUM man überhaupt externe Variablen braucht, und wie man sie effektiv einsetzt.


    Zum "Aktualisieren": Unter dem Begriff kann man sich alles oder nichts vorstellen, wenn er im Menü nicht erklärt wird. Ich hätte ihn anders genannt, vielleicht: "Variablenliste aufräumen".

    Den Beitrag hatte ich gelesen, aber die Beschreibung ist mir zu theoretisch.
    Dort wird auch nur zum Haken "Extern" etwas gesagt. Die beiden anderen sind mir nach wie vor in ihrer Bedeutung unklar. In der Hilfe, die man im Fenster anklicken kann, finde ich dazu nichts.
    Ich hätte gerne Praxisbeispiele dazu, das macht die Sache anschaulicher.


    Meine Fragen von oben sind immer noch offen.

    Es ist toll, einen Grundriss und mehrere Schnitte auf dem selben Plan zu haben, freie Linien zeichnen und bearbeiten zu können, Teilzeichnungen abzulegen und in jeden beliebigen Plan wieder einzufügen, Bilder aus dem Projekt zum besseren Verständnis auf den Plan zu bringen und noch sooo viel mehr...
    Wenn das alles ganz zwanglos geht, dann fragst Du Dich, wieso diese Entscheidung nicht viel früher gefallen ist.

    "Ich spare jeden Tag durchschnittlich eine halbe Stunde."
    "Und die Pläne werden aussagekräftiger, weil ich sie gestalten kann, wie wir es brauchen."
    "Dadurch kommen weniger Rückfragen aus dem Abbund, das spart nochmal Zeit."


    Ihr fahrt das Holz noch mit dem Eselskarren an die Baustelle? Nicht? Aber das hat doch auch funktioniert.

    Zitat von benjamin_gretsch

    ... nach ca. einer Stunde intensiver Diskussion mit dem Chef ...

    ... stehen schon wieder 100 Euro auf der Liste, die man sich hätte einsparen können, indem man schneller entscheidet.

    Die Zeit, die mit Tricksen verloren geht, kostet irgendwann mehr als der Einsatz, den man für ein Programm ausgibt, mit dem das Arbeiten so richtig effektiv ist.
    Wenn man den Preis für das Programm durch seinen Stundensatz teilt, dann weiß man, wie lange man sich durch Umwege zum Ziel kämpfen darf, bevor es sich nicht mehr lohnt. Abgesehen davon macht das Arbeiten viel mehr Spaß, wenn es nicht ständig limitiert wird.

    Die Höhenkoten mit Text zu überschreiben, halte ich für keine gute Möglichkeit, weil sie fehleranfällig ist.
    Du könntest in so einem Fall alle Zeichnungselemente auf dem Plan um 4,495 m (besser mehr Nachkommastellen verwenden) nach oben verschieben, damit Deine Grundlinie wieder auf ±0,00 sitzt. Dann verschiebst Du den Fensterausschnitt so, dass der Schnitt wieder so auf dem Plan sitzt, wo er hingehört. Das Verschieben des Fensterausschnitts hat keinen Einfluss auf die Höhenkoten, denn das Koordinatensystem verschiebt sich mit.

    Wenn der Schnitt die erste Einfügung ist, die in ein leeres Planfenster eingefügt wird, dann stimmen auch die Höhen.
    Wenn Du den Schnitt später verschiebst, passen die Höhen nicht mehr.


    Angenommen, Du fügst zuerst einen Grundriss in den Plan ein, dann wird damit das Koordinatensystem des Planfensters bestimmt. Weil im Grundriss normalerweise keine Höhenkoten eingefügt werden, ist es hier egal, wo die Koordinaten ihren Ursprung haben.
    Sobald Du einen Schnitt ergänzt, wird das aber wichtig. Der Schnitt wird auf dem Plan oft so hingeschoben, dass er eine passende Ausrichtung zum Grundriss hat, und damit stimmt sein Koordinatensystem nicht mehr.


    In den Fenstereigenschaften kannst Du beliebig viele Freie Koordinatensysteme definieren. Bei krummen Werten kann man die Ursprungspunkte im Fenster anklicken und übernehmen. Die Vermaßung der Höhenkoten richtet sich immer nach dem System, welches gerade aktuell ist, und die Werte ändern sich auch nicht, wenn man ein anderes FKS einschaltet (außer, man aktualsiert die Höhenkoten danach).


    Aus Deinem Bild kann man leider nicht sehen, wie der gesamte Plan aussieht. Ich vermute daher, dass der Schnitt nicht die ertse Einfügung war, oder dass er nach dem Einfügen verschoben wurde?

    - Bohrungen erzeugen mit 3-04-1 (Bohrung Kreuzung)
    - Bohrungen löschen mit 3-04-01 (Bohrung löschen), gibt es auch als Icon: "Löschen von Bohrungen"


    Das hatte ich hier schon so geschrieben:

    Zitat von Der_Planer

    ...
    - Nun blende ich alle Riegel aus und lösche mit "Bohrungen Löschen" alle überflüssigen ...


    Dabei ist es egal, ob ich die Bohrungen einzeln anklicke oder ein Fenster aufziehe, das als Kreuzen-Fenster ausgewertet wird.


    Ergebnis: Die Bohrungen können einzeln gelöscht werden.

    Zitat von motocarpenter

    wie soll das dann funktionieren ... wenn eine Bohrung mittels " Bohren Kreuzung " erzeugt wurde und ich in einem Bauteil die Bohrung lösche, dann ist sie im anderen Bauteil auch weg ....... ! logisch ! es sei denn ich löse die Bohrung auf .... verrate mal bitte wie du das ohne aufzulösen machst ...


    Bitte probiere das aus, bevor Du das nochmal behauptest.
    Ich mach es genauso, bevor ich was schreibe.

    Zitat von motocarpenter

    .... dann müssen aber trotzdem noch alle Bohrungen aufgelöst werden .... oder ?

    Nicht notwendig.


    Ich würde es auf einen Versuch ankommen lassen, welche Methode schneller ist. Ich tippe auf meine. Vorteil: Ich kann schneller filtern als 200 Bauteile durch Anklicken auszuwählen. :grinning_squinting_face:


    Die andere Methode ist aber auch nicht schlecht. :+:

    In Dicam wäre ich in 2 Minuten mit den 200 Bohrungen fertig.
    - Wenn alle Wände fertig konstruiert sind, filtere ich alle Ständer und alle Riegel, die die Bohrungen bekommen sollen.
    - Mit "Bohren Kreuzung" werden alle Bohrungen erzeugt.
    - Nun blende ich alle Riegel aus und lösche mit "Bohrungen Löschen" alle überflüssigen Pfostenbohrungen, indem ich ein entsprechendes Fenster aufziehe.
    - fertig.

    Zitat von benjamin_gretsch

    Leider bekomme ich aber den Punkt (=Schnittpunkt der Bauteilachsen) nicht gefangen...

    Den brauchst Du gar nicht zu fangen, es reicht, den Endpunkt der Achse einfach anzuklicken, und die Bohrung auf Achsenbezug (nicht auf "frei") einzustellen. Das ist wirklich viel einfacher als Du es Dir schwer machst.