Vor kurzem habe ich auf den Dachboden unseres Elternhauses eine ganze Schachtel voller neuer sog. "Schnurhaspel" mit Niederhalter für die Nassschnur entdeckt. In meiner Lehrzeit gab es noch keine Trockenschnur, da wurde noch nass geschnürt. Sie wurden von einem ehemaligen Mitarbeiter, der schon lange verstorben ist, nach der Pensionierung per Hand angefertigt. Einige Stücke werde ich in unserem "Firmenmuseum" aufbewahren, den Rest muss ich leider entsorgen. Sollte jemand diese Teile noch kennen und Interesse haben, bin ich gerne bereit sie zur Verfügung zu stellen.
Wer kennt noch die "Nassschnur"
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Hallo wutzernst,
das ding hab ich noch nie gesehen das ist lange vor meiner Zeit bis wann wurde denn sowas noch verwendet

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Hallo Höchsti, eigentlich gehört noch ein kleines "Fässchen" aus Kupferblech dazu, das beim Umfallen nicht ausläuft. Darin wurde das Farbpulver mit Wasser angemischt. Leider konnte ich aber keines mehr finden
Ich habe meine Lehre 1978 (da gab´s Dietrichs noch nicht
) begonnen, die älteren Gesellen schwörten darauf, die jüngeren verwendeten bald darauf die Trockenschnur. Leider merkt man erst vie zu spät, dass man solche Erinnerungsstücke in Ehren halten sollte. -
Hallo Ernst!
So ein Fässchen hab ich noch von meinem Opa zu Hause! Da wurde früher mit schwarzer Tinte der Aufriss auf den Hallenboden gemacht! Da durftest dann als kleiner Junge nicht rumspielen, weil sonst überall die Fussdapper dazwischen waren!! :lol: :lol: -
Genau, und wenn der neue Lehrling das erste mal helfen musste, wurde mit der frisch ausgezogenen Schnur sein Gesicht (ein bischen) bespritzt
:D, Wir sagten immer, er bekommt die Kriegsbemalung. -
Hallo ich kenne aus meiner Lehrzeit (ab 1980) auch noch die Nassschnüre, allerdings waren wir nicht so konfortabel ausgerüstet, wir benutzten eine Blechbüchse für die Farbe und einen Ringschlüssel zum durchziehen der Schnur. Die Spindeln hatten wir aber auch natürlich selbergemacht.
Gruß Wutzi -
Hallo Ernst!
Oder mit der guten alten Zimmersäge...........