Brettsperrholzwände eingeben

  • Servus,


    ich muss gerade ein Einfamilienhaus konstruieren, bei dem die Innenwände mit Brettsperrholz hergestellt werden


    Nun habe ich aber so etwas noch nie konstruiert bzw. eingegeben... daher meine erste Frage... bin aber auch für jeden anderen Tipp dankbar


    Gebe ich die Wandplatten in der Wandkonstruktion als 'Stäbe' oder als 'Platten' ein :question_mark:
    Dabei geht es mir hauptsächlich um das Koordinatensystem... damit ich später für die Eingabe der Bearbeitungen keine bösen Überraschungen erlebe ... z.B. Steckdosenbohrung, Falzen, Ausklinkungen, usw.


    Danke für die Hilfe

  • Hallo Kurt,


    danke für die Info... Platten wären mir auch sympathischer gewesen


    Aber ich verstehe jetzt nicht ganz was du 'Die Achse als Wändlänge definieren' meinst :question_mark: :oops:




    Wahrscheinlich sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht...

  • Kurt meint sicher die X Achse der Platte sollte die Wandlänge
    definieren.
    Was für Brettsperrholzplatten werden den verwendet,
    Großformatige oder Kleinformatige (1,25m breit z. Bsp. von Binderholz)
    Abbund auf PBA oder K2i-1250?

  • Servus Burkhard,


    ok... das mit der X-Achse habe ich soweit verstanden... klingt auch irgendwie logisch :wink:


    Es werden die Brettsperrholzplatten von KLH verwendet... ja und es sind großformatige Platten


    Bearbeitung auf einer PBA bzw. steht bei KLH, glaube ich, eine CMS!? Bin mir aber nicht ganz sicher

  • Sollte vielleicht noch erwähnen, dass die Wände einseitig in SICHT ausgeführt werden


    Wenn ich also die Platte eingebe... so dass die X-Richtung stimmt... dann passt aber die Ausrichtung der Decklagen nicht mehr... da ich ja beim Verlegewinkel 0° einstellen muss, oder :question_mark:

  • Die Sichtseite wird spätestens bei der Maschinenübergabe festgelegt, dort kann man die Bearbeitungsseite wählen "Vorderseite", "Rückseite", "Voder- und Rück-seite", also ist es Sinnvoll wenn entsprechende Bearbeitungen immer die selbe Bezugsseite haben (bei mir meistens "D")
    Du wirst sowieso eine Freigabezeichnung erhalten wo nochmal Alles ersichtlich ist, wie z.B. Maße, Lagenrichtung, Sichtseite....

  • Jawohl... danke... da lasse ich mich mal überraschen :wink:


    Das heißt für mich aber dann... dass die Ausrichtung der Decklagen, im Moment, beim Konstruieren, völlig egal ist!?


    Hauptsache meine X-Achse der Platte passt... oder :question_mark:

  • ... genau und achte darauf das die Sichtseite immer die selbe Bezugsseite hat (also die gleiche Sichtrichtung im Grundriss, das vereinfacht die Abarbeitung). :wink:

    • Offizieller Beitrag

    ACHTUNG: Die X-Achse der Platte sollte nicht pauschal in Richtung der Wandlänge sondern eigentlich in Richtung der Decklage eingegeben werden. Letztendlich ist die Richtung der X-Achse kein Problem bei der Maschinenübergabe. Es könnte aber ein Problem bei der Metarialbestellung geben. In welcher Richtung erwartet der Lieferant die Angaben der Abmessungen.
    Wichtig ist, dass die Y-Achse die Dicke er Platte darstellt.
    Die X-Achse geht nachher als Länge in die Plattenliste und die Z-Achse als Breite.



    Woher kommt die Aussage, dass die Z-Achse der Platten in Wandlängsrichtung liegen müsste?

    Viele Grüße,
    Joachim Neumann (Dietrich's AG) :smiling_face_with_sunglasses:
    Software für den Holzbau, Abbund, Holzrahmenbau, Blockbau, Ingenieurholzbau und für die Fertighausindustrie


    if (ahnung == 0) { search "Forum"; read Blog; } else { use brain; make post; }

  • Die Aussage kommt ursprünglich von mir, ich meinte es wie Nervensäge schrieb ... "Die Plattenlänge = Wandlänge" , Y ist immer die Dicke und wenn die Platten aus dem Katalog gewählt werden passt s ja. PSB lassen sich so ganz einfach setzten.
    Es gibt sogar mehrere zielführende Arbeitsweisen, ich habe versucht Meine etwas zu beschreiben.
    Ich häng einfach mal eine Bauwerksposition an und hoffen damit eventuelle Verwirrung zu entflechten :wink:
    ABER ganz klar, es geht auch anders :lol: :+:

  • Servus Kurt,


    ich hätte noch eine Frage:
    Machst du das generell so, dass du den Wandkörper eingibst und dann mit Volumeninfo die Teile entsprechend abänderst... oder war das bei dem Projekt eine Ausnahme :question_mark:


    Welche Vorteile habe ich denn, wenn ich nur die Volumeninfo vom Wandkörper ändere... oder hat das vielleicht etwas mit der 'erleichterten' Maschinenübergabe zu tun :question_mark:

  • Grüß dich Benjamin,
    die Vorgehensweise wähle ich nach der Geometrie des Baukörpers.
    Die Brettsperrholzplatten haben kein festes Raster wie z.B. OSB Platten, es gibt maximale Plattengrößen und es ist eventuell noch anzuraten die Wandlängen annähernd den vorhandenen Brettlängen zu konfektionieren um den Formatierungsverlust einzugrenzen. Das bedeutet im Ergebnis das ich sehr viele verschiedene Plattengrößen erzeuge und hier habe ich für mich die Erfahrung gemacht das eine große Platte schneller zerhackt ist als viele unterschiedliche einzugeben.
    Auf die Maschinenübergabe hat diese Vorgehensweise keinen Einfluß.

  • OK... danke für deine Erklärung... mir war diese Vorgehensweise einfach nicht ganz klar


    Aber mit deiner Beschreibung macht das natürlich Sinn... zumal du wahrscheinlich schon etwas Erfahrung hast... mit deinen Brettsperrholzplatten... :lol: