Zapfen nicht genau in der Mitte

  • So bekomme ich die Zapfen vom Abbundzentum (K2) gemacht und die bekommen es einfach nicht in den griff.


    Ob Lange oder kurze Stäbe genau in der Mitte sind die nie
    Bei kurzen Stäben ist es nur noch extremer.


    Woran könnte das liegen ???, mittlerweile habe ich schon Angst überhaupt einen Zapfen einzugeben.

  • Werden die hochkant oder flach gefahren? Stimmen die Geberwerte der Unifräse? Ganz wichtig der Post von Herrn Neumann, stimmen die Querschnitte?

  • Ja die Querschnitte stimmen und auch bei Quadratischen Querschnitten sind die Zapfen nie genau in der Mitte.


    Abweichungen gibt es immer besonders bei kurzen Bauteilen, weil die wohl nicht richtig gehalten werden können.


    Ich weiß auch nicht was die sich da zurechtschneiden.
    Ist das ein Allgemeines Problem oder passen bei euch die Zapfen auf den Millimeter (seitlich gemessen)

  • Was sagt denn dein Abbundzentrum dazu, und auf welcher Maschine wird produziert? Das ist ja eine Differenz von 1 cm !?
    Wie sehen denn die Maschinendaten aus...

  • Evtl. könnte der Tisch der Unifräse nicht mehr plan mit den Tragrollen
    oder Gleitplatten sein . Wenn die Teflongleitschienen der Unifräse
    zustark abgenutzt sind sackt das Agregat nach hinten ab

  • Zitat von veedi

    Was sagt denn dein Abbundzentrum dazu, und auf welcher Maschine wird produziert? Das ist ja eine Differenz von 1 cm !?
    Wie sehen denn die Maschinendaten aus...


    Die sagen, wenn sie vorher ein Probestück fahren auf der K2 dann passt das. Woher das kommt wissen sie selbst noch nicht genau.
    Aber dieses Problem hatte ich schon immer seit ich verzimmern lasse.
    Abweichungen von 2 bis 3 mm sind anscheinend normal dieses Holzstück ist jetzt mal extrem.

  • HF hat Recht, da müsste man mal ein Richtscheit über den Sägetisch und die nachfolgenden Rollen legen, dann sieht man, ob der Tisch fällt :wink:

  • Dankeschön schon mal an alle das hat mir weitergeholfen und ich gebe das mal so weiter.


    Nur von der passgenauigkeit haben so viele noch nicht geschrieben was mich dafon überzeugen könnte das 2 bis 3 mm doch nicht normal sind.

  • Unsere K2 feiert dieses Jahr 10. Geburtstag , läuft täglich im
    1-2 Schichtbetrieb ,Genauigkeit +- 1mm -selten 2mm
    ich denke ,ein guter Maschinenführer kann jede Toleranzabweichung justieren

  • Hallo Bons,
    unsere Schmidler S4 hat Abweichungen von +/-2mm. Die Gründe sind auf die Holzqualität zurückzuführen. (Gerade/Krum, Maßhaltigkeit)
    Bei 1 cm würde ich den Abbund nicht annehmen, das ist außerhalb jeglicher Tolleranz. Wer will so bei seinem Kunden auftreten?...

  • Ich kenne mich mit der K2 nicht aus, aber wenn die Eingaben und die Holzmaße stimmen, kann es nur an der Gebereinstellung oder an der Maschine selbst (mechanisches Problem!!) liegen. Unsere P10 ist jetzt fast 15 Jahre alt, aber sowas ist fast immer Einstellungssache.

  • Ich kann das Gleiche unterschreiben wie H.F. :grinning_squinting_face:
    Abbund wahrscheinlich auf K2 ?!
    Mein Tip: Die PW s kontrollieren und die Exenterrollen straff an die Schiene stellen, von Oben und von Unten. Wenn die Maschine keinen dramatischen Crash erlebt hat sollte der Anschlag passen. Wenn s dann noch 5mm außermittig ist :idea: Geber um 5mm abgleichen.

  • Da ist, glaube ich zumindest, ein Seillängengeber verbaut, evtl hängt der. Andererseits passen die Zapfenlöcher, ich denke, es kann nur an der Klemmung oder am linken Auflager der Unifräse liegen. Ist es eigentlich eine 4- oder 5- Achsfräse?

  • Zitat von doug

    ...Andererseits passen die Zapfenlöcher, ich denke, ...


    Ist das So?
    Das die Position stimmt, glaube ich, aber ist auch die Lochtiefe Anschlag- und Bedienerseitig gleich? Das Zapfenloch wird ja sowieso immer etwas tiefer herausgefräst vielleicht fällt der "Fehler" dadurch nicht sofort auf.
    :-# Der Maschinenführer weiß bestimmt wo s hängt, das der Abbinder nicht weiß wo die Toleranzen her kommen glaube ich nicht ( 5mm im Weltraum nicht viel, aber hier... :lol: )