Beiträge von Matthias Schwarz

    ich möchte die Varianten 1 "für jedes Stockwerk auch ein Stockwerk mit seiner Höhe anlegen" favorisieren, und nochmal in 2 weitere Varianten aufteilen.


    Also für jedes Stockwerk gibt es ein Stockwerk mit jeweiligem Höhenbezug.


    Das EG beginnt mit 0,0
    in diesem Fall kann man die Brüstungshöhen direkt mit 0 oder 0,90 eingeben, da sich die Höhen auf das Stockwerk beziehen.
    0,0 ist also Oberkannte Fertigfußboden. Dies ist auch in allen Architektenplänen so.


    Da die Holzwände aber auf dem Rohfußboden stehen wird in der Eingabe in das Feld "Unterkannte bez. auf UK Stockwerk" der Fußbodenaufbau mit minus eingegeben. Die maximale Wandhöhe ist nicht die Stockwerkshöhe, sondern die Wandhöhe und geht dann vom Rohfußboden soweit hoch wie man es eingibt. Eine Stockwerkshöhe gibt es im Programm nicht, sondern immer nur der Beginn eines Stockwerkes.


    Vorteil ist, dass sich bei Änderungen am Stockwerk alles recht einfach anpassen lässt, und alle Öffnungen sich automatisch mitverschieben.


    Es gibt jetzt Anwender sie werden sagen, "bei mir muss +-0 auf dem Rohfußboden sein.


    Zum ersten kommt das aus Konstruktionszeichnungen für den Rohbauer so, da er die Türen nicht 2,01 m hoch sondern 2,17 m hoch mauern muss.
    Dort wird alles von der Rohdecke vermaßt. Viele Rohbauer (Maurer ;-)) sind dann zum Architekt gelaufen und haben ihn gebeten 0,0 auf die Rohdecke zu legen, da sie dann keinen Fehler bei Höhenwerten machen.


    Das hat sich bei manchen Architekten eingeschlichen, aber das ist nicht Normgerecht.


    NACH DIN 1356 ist -+0,0 auf Oberkannte Fertigfußboden zu legen


    DIN 1356


    Wer das will, muss das Stockwerk bei 0,16 m beginnen lassen. Auch dann sind 0,90 m Brüstung richtig.
    Lasse ich das Stockwerk bei 0,0 beginnen muss zur gewünschten Brüstungshöhe immer noch den Fußbodenaufbau dazu addieren werden, und hoffen dass sich der nicht ändert.


    Da sich das alles schon in den Vorlagen zum neuen Profil festlegen lässt, ist mit einmaliger Anpassung in den Profilvorlagen alles geregelt.


    Alle mitgelieferten Einstellungen Von Fenstern und Türen beziehen sich auf die Variante, dass ein Stockwerk auf OK Fertigfußboden beginnt, unabhänig davon ob sie das Stockwerk mit 0,0 oder 0,16 eingeben.

    Wenn ihr daraus eine Baugruppe macht, dann habt ihr genau was ihr wollt.


    Die Teile bleiben Einzelteile, sind aber als Baugruppe zusammengefasst.


    Es gibt einen automatischen Baugruppenplan, bei dem das Teil als Komplettteil dargestellt wird, und gleichzeitig die Einzelteile als automatisch vermaßte Einzelstab-, oder Plattenzeichnung.


    Also "Schweißen oder Gruppieren" heißt Baugruppenplan.

    Und die Sache mit der Bundseite beim Fachwerk kann auch gelöst werden. Bzw. gibt es dafür extra eine Funktion in der Software. Der Maschinenführer sieht dann auf welcher Seite des Stabes die Bundseite ist. Das setzt natürlich voraus, das der Maschinenführer auch weiß was das soll und wie er nun arbeiten muss.


    Natürlich ist in diesem Fall der Maschinenführer das schwächste Glied in der Kette. Bei vorhandener Querschittskontrolle an der Maschine, kann diese sogar sicherstellen, dass das Ergebnis, nämlich die Parameter von der Bundseite zu verwenden, dem Handabbund gleicht.


    Ich habe vor kurzem ein tolles Fachwerkhaus aus Douglasie - Leimholz gesehen.
    Wundervoll anzusehen, und als ich angehalten habe um mir das näher anzuschauen fiel mir gleich auf, dass die Leimfugen des Bauholzes mal außen und mal auf der Seite waren. Schade für dieses schöne Haus dachte ich.


    Ich fand nur 3 Erklärungen dafür.
    Entweder mit einer Software eingegeben die keine Bundseite kann. Der Maschinenführer kein Zimmerer war, bzw. kein Auge dafür hatte, oder schlicht weg nur aus Zeiteinsparung darauf keine Rücksicht genommen wurde, oder einfach nicht darauf geachtet wurde.


    Manfred, hättest du an der Maschine gestanden, wäre das nie passiert.


    Von der Verarbeitung her war es sehr gut. Das Leimholz war auch sehr maßhaltig.


    Wenn ich sichtbares Fachwerk auf Maschine abbinden will, muss ich ein paar Regeln beachten.
    1. ich muss eine Bundseite bestimmen.
    2. Der Maschinenführer muss informiert werden, dass er darauf, auch auf Kosten der Zeit, zu achten hat
    3. Zapfen werden immer abgesetzt, damit die bei Querschnittsschwankungen der Hölzer, trotzdem ein passgenaues Ergebnis erzielt werden kann. (keine offenen Zapfenlöcher und dergleichen)
    4. die Qualität des Holzes muss gewährleistet sein.
    5. Das Werkzeug muss ordentlich scharf sein.



    Sicher habt ihr Profis noch weitere Regeln.


    Aber eins ist natürlich klar, die Maschine ist nur das Werkzeug, mit dem gearbeitet wird. Die Fehler macht nicht die Maschine, sondern die Menschen die die Maschine bedienen.

    Also aus Erfahrung unserer Kunden möchte ich mal behaupten, dass die meisten Kunden mit den automatischen Plänen arbeiten. Firmenintern auf jedem Fall.


    Oft können allgemeine Informationen auch automatisch auf den Plan erzeugt werden, wenn man die entsprechende Einstellung und die entsprechende Planvorlagen benutzt.

    Entweder du gibst mehrere Hauskonturen ein oder machst folgendes.


    Du fängst mit der Hauskontur an der linken Ortkannte in etwa an der Firstmitte an und umrundest die Traufe im Uhrzeigersinn. wenn du wieder die linke Kante erreichst schließt du sie nicht sondern lässt 2 cm Platz und gehst nach innen (links) bis zur gedachten Trauflinie. Dort gehst du nun gegen den Uhrzeigersinn immer an der gedachten Trauflinie entlang zurück. wenn du an die linke Ortgangkannte kommst gehst du nur bis zur Höhe des Startpunktes der Hauskontur und schließt dann den Grundriss. Jetzt kannst du innen überall deine 1,5° Grad eingeben.

    wenn du mit "fertig gespeichert" meinst, dass der Speichervorgang in der Software abgeschlossen war, dann bleibt mein Einwand weiterhin bestehen. Es gibt Rechnereinstellungen, die das eigentliche Speichern der Datei auf einen USB-Stick in den Hintergrund legen. Mit Hardware sicher entfernen, wird dann zuerst das Speichern ausgeführt, bzw. sicher beendet.


    Ich habe das auch auf meinem alten Notebook so gehabt, dass wenn ich meinen Stick nicht abgemeldet hatte ich oft die Daten verloren hatte. Mit Abmeldung funktionierte es immer.


    Ich hatte den Eindruck, dass es sogar vom Stick abhängig sein konnte.

    Falls du auf dem Stick arbeitest, dann musst du den immer mit "Hardware sicher entfernen" abmelden. Wenn du ihn einfach abziehst, kann es sein, dass die Daten noch nicht geschrieben waren. Besonders dann, wenn das Programm oder das Projekt noch offen ist.

    Zitat von audi

    Hallo Herr Neumann


    unten ist die bemassung zum Fertiglicht dargestellt
    meine Idee währe das ich die Fenster mit dieser Öffnung angeben könnte und dise in meinem grundriss und Wandplan auch so Bemasst und Beschriftet würde.
    ich hab schon sehr viel Ausprobiert mit nicht dem entsprechenden Erfolgsergebniss :cry:


    Hallo Audi,


    muss ich dem Fensterbauer zum Fertigmass nicht auch noch die Leibungsstärke mitgeben damit er wenn er die Leibungsstärke ändern will auch das Fensterfertigmass koriegiert, sonst passen doch deine Pfostenabstände auch nicht mehr.

    Hallo Till


    wie du selbst bemerkt hast, steckt hier ein großes Potezial in der Software. Du bist wohl relativ neu mit dabei.
    Die grundlegenden Zusammenhänge der Software, bzw. der einzelnen Bereiche fehlt dir noch ein wenig. Wenn du diese kennst, wird die Arbeit zum Kinderspiel.


    Bleib am Ball, damit dein Spruch, "das ist ja Hammer" zum Standardspruch wird. Oder frage doch mal deinen Außendienstler, ob er nicht mal in der Nähe ist, um dir mit ein paar Stunden Schulung den Grundstock zu legen.


    Übrigens um zur Thema zurück zu kommen.
    Die gleichen Variabeln funktionieren auch im der Wandkonstruktion, Deckenkonstruktion, Dicam in den Punktsymbolen und in den Kombielementen. Also durchgehend im kompletten Softwarebereich