Wenn ich hier nur eine Hart-Weichverschneidung mache - dann weiß ich nicht mehr was ich noch umstellen muss, damit ein Bogen im Cambium ankommt...
Beiträge von benjamin_gretsch
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Es handelt sich hierbei aber um eine Bohrung
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Vielen Dank an ALLE für die Antworten bis hierher :+:
Zitat von Michael PreißlerAlles anzeigenGrüß dich Benjamin,
ich geh mal auf deine ursprüngliche Frage ein und berichte aus meiner/unserer Perspektive:
Der Softwareübergreifende Datenaustausch mittels ifc funktioniert m.E. zum jetzigen Zeitpunkt schon weitgehend probemlos.
Die Schnittstelle ifc stellt für uns kein großes Problem mehr da. Salop formuliert muss man nur die richtigen Häkchen setzten.
Egal auf welcher Plattform man unterwegs ist.Für das Zusammenführen verwenden wir eine spezielle Software zur BIM-Kollaboration.
Konkret verwenden wir Revizto. Es gibt aber natürlich auch noch viele andere Anbieter von "BIM-Collaboration Tools": Solibri, BIMcollab,...
Diese Programme haben neben dem Import von ifc auch direkte Schnittstellen zur Revit, Allplan, Tekla, Navisworks, Bentley usw.Kernfunktion dieses Programms bei uns ist die Koordination und Abstimmung zwischen den Gewerken auf Basis der importierten Modelle.
Die Software ist cloudbasiert und alle Projektbeteiligten haben einen Account.
Für Probleme können "Issues" gesetzt - mit einer Priorität, einem Status, einer Deadline usw. versehen werden - und an bestimmte Beteiligte addressiert werden.
Diese müssen sich dann untereinander abstimmen, koordinieren und das Problem klären.Zusätzlich ist es bei uns so, dass wir neben Revizto noch Navisworks im Einsatz haben. Dort kann man auch unterschiedlichste Dateiformate zusammenführen.
Der zusätzliche Einsatz von Navisworks liegt daran, dass unser Tool leider keine eigene Kollisionskontrolle besitzt und wir das in Navisworks machen müssen.
D.h. Kollisionen ermitteln wir zwischen Gewerken in Navisworks und schicken diese per BCF oder direktem Import an unser "Collaboration Tool".
Dort werden dann automatisch Issues erzeugt.Desweiteren hat unser Tool ein kleines Dateimanagementsystem integriert.
Zusätzliche Dateien, pdfs usw. werden dort hinterlegt und bilden die Quelle für den Austausch untereinander.
D.h. dort liegen i.d.R. immer die aktuellsten und relevanten Informationen für alle Beteiligten.Ist jetzt nur ein ganz, ganz kurzer Überblick über unsere Interpretation von BIM.
Aber so führen wir unterschiedlichste Modelle in eine Software zusammen.
Hoffe ich konnte dir ein bischen weiterhelfen...michael
wenn ich das richtig verstehe, dann gibt's da bei euch jemanden der diese gesamte Daten (von den betroffenen Gewerken) zusammenfügt und daraus entsteht dann die "(kollisionsfreie) Planung" im BIM-Modell, oder? -
Das seitliche Anschreiben ist ab und zu aber auch nicht so schlecht
Wir rüsten aber erst nach wenn das Teil bei dir problemlos und mit einer annehmbaren Geschwindigkeit läuft :wink:
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Nein!
Aber der ist ja nachrüstbar :wink:
Beim Holzrahmenbau würde die stirnseitige Beschriftung - für mich zumindest - schon Sinn machen
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ja, das wäre für mich auch interessant
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Jo, danke für die Info Michael
Ist auf jeden Fall interessant.........ich bin gespannt wie das bei uns weitergehtFür mich wäre der größte Nutzen wenn diese ganze Plänemacherei mal zur Gänze wegfallen würde........
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Danke für die ausführliche Beschreibung Michael........das war das was ich hören wollte :wink: (oder auch nicht)
Und in diesem "BIM-Collaboration Tool" kannst du auch Pläne (beispielsweise Montagepläne) ablegen; sofern man noch welche braucht?!
Ich könnte ja dem Monteur dieses Tool geben und er zieht sich dann die wesentlichen Daten für seine Montage dabei raus, oder?
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Hallo Joachim
gibts bei der Übergabe im Dietrichs eine Möglichkeit, eine Bohrung - beispielsweise als Kontur (soll im CAMBIUM dann als Extrusionskörper ankommen) - zu übergeben?Es geht hauptsächlich um solche Bauteile (siehe Bild)
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Zitat von zollstock
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Das echt Lustig. Bei uns ist die Technologie HRB (UBF) deutlich langsamer als KX Standart.Das kann aber normal ned sein....
Zitat von zollstock
Was macht die Maschine denn bei Dachabbund so viel besser als KX?Ob's so viel besser ist, kann ich jetzt nicht beurteilen.......die Gratsparrenkerve wird anders angefahren......beim Firstblatt ändert sich was (Stellung der UF5)
Hauptsächlich gehts da um Vorpostionierungen -
OK
wir wechseln schon zwischen den Technologien:
Wenn wir z.B. HRB machen, dann verwenden wir die Technologie "Holzrahmenbau" - macht bei uns Sinn, weil wir keine UBF haben :wink:
Die Durchlaufzeit ist hier schon wesentlich höher als bei KX Standard beispielsweiseDachstühle fahren wir mit Dachabbund
Und die Platten dann mit "Plattenbauteile (Stege bei Taschen)" oder auch mit KX Standard (je nachdem wie ich die Stege haben möchte)
Fertigungsparameter habe ich 3-4 verschiedene (zumindest im Moment - es werden eher mehr)
1x Grundeinstellung
1x für Holzrahmenbau
1x für Plattenbauteile
und 1x für große Binder (wg dem Segmentieren der Klötze)Aber ich gebe dir recht. Man hat ziemlich viel zu beachten aber wenns mal läuft, dann passt das schon und es geht dann auch relativ flott
Wir werden diesbezüglich jemanden abstellen, der sich um die Cambium Übergabe für alle Konstrukteure bei uns kümmert
Machst du die Nestings eigentlich alle im Büro schon fertig oder macht das der Mann an der Maschine?
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Das kenn' ich von wo......
Wechselt du eigentlich beim Abbund zwischen den unterschiedlichen Technologien - z.B. Holzrahmenbau (UBF), KX Standard, Dachabbund?
Oder fährst du alles mit einer Technologie? -
......aber nicht alle haben Cambium, lieber Manfred :wink:
Und mach dir keine Sorgen; die Fehler werden gemeldet......nur sind solche Fehler oftmals die kleinsten Probleme (für die Programmierung als auch für den Anwender)
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Zitat von veedi
Hallo, ich arbeite recht häufig mit IFC Daten als Grundlage zur weiteren Planung. Wie schon oben beschrieben ist nicht jede Datei die wir erhalten brauchbar.
Ich glaube das größte Problem ist eine einheitliche Struktur beim Schreiben der Daten zu finden, das jedes Programm brauchbar interpretieren kann.Das Einzige was bei uns im Moment problemlos funktioniert, sind die IFC Daten vom BSH Lieferanten (wenn er das Tragwerk konstruiert) und Daten vom Betonbauer
Das sind die einzigen Gewerke auf die wir uns momentan verlassen können - unabhängig welche Firma; die IFC's funktionieren einfachVom Architekten was einlesen, war bis jetzt immer................naja.......
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Zitat von Joachim Neumann
... sehe das aber eigentlich nicht als unsere Sache. Ständig müssen wir das Unvermögen der Maschinenhersteller ausgleichen. Irgendwie sitzen die das immer aus und schieben alles den Softwarehäusern in die Schuhe.
Genau so hab ich das schon mal jemanden bei der Anwendungstechnik/Programmierer gesagt - und seit dort kommt keine Antwort mehr, wo es heißt: "Das ist Sache deiner Konstruktionssoftware......" :wink:
Was aber trotzdem immer wieder einen Grund zur Diskussion auslöst, sind die abgegrateten Bauteile und deren falsche Querschnitte, die übergeben werden.
Aber da ist ja Abhilfe in Aussicht....... -
Ja, gibts bestimmt - findet man sicher "irgendwo" in der mitgelieferten PlanBib (Planbibliothek) 1-5-4 (Teilzeichnungen)
So genau weiß ich das aber auch nicht, weil ich meine Beschläge und Schrauben immer in 3D eingebe(n) (muss)! -
Unser Export beschränkt sich im Moment eben auch nur auf Hallenbinder, Betonfertigteile und ab und zu ein Stahlbau (allerdings kann kein Stahlbauer bei uns was mit einer IFC anfangen - oder sie wollen nur nicht)
Und wie Rainer schon sagt: Alle reden von BIM. Fordert man dann eine IFC Datei an, dann kommt die große Ernüchterung.
"Ähm, ja.....können wir nicht ausgeben..."Ich bin da wirklich gespannt wie sich das noch entwickelt
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Servus
ich hätte mal eine Frage in die Runde:
Gibts hier schon jemanden der diese ganze BIMerei lebt und umsetzt?Was ich hier nämlich nicht ganz verstehe, ist folgendes:
Die Zusammenarbeit der einzelnen Gewerke und das anschließende Zusammenführen deren Dateien in nur 1 einzige Software!!!Wie funktioniert so etwas:
Wir arbeiten mit Dietrichs; und können IFC exportieren
Der Haustechnikplaner arbeitet mit ?? und kann vermutlich eine IFC exportieren
Der Architekt arbeitet mit ?? und "kann" bestimmt eine IFC exportieren
Der Statiker.....
Der Stahlbauer......
Der Beton-Fertigteilbauer.....
und so gehts weiterWie muss man sich das vorstellen?
Was ist das für eine Software, die diese ganzen (unterschiedlichen) Daten verarbeiten kann?Wie hole ich hier für mich - für meine weitere Planung, die wesentlichen Daten heraus?
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Umständlicher nicht direkt.........aber die Fälze werden immer mit Tiefe 0 übergeben weil die Bearbeitungsorientierung nicht stimmt.......die "richtige" Tiefe orientiert sich an die X, Y und Z-Verschiebungen
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was ähnliches gibt's bei den Fälzen (im Dietrichs sind das meist Ausblattungen am Stabanfag bzw -ende und Freiblätter)