Ein Tipp für Sven:
Das Messen einer Betondecke geht schneller, wenn Du das Gerät außerhalb der Decke aufstellen kannst. Du brauchst viel weniger Zielmarken, also auch weniger Laufarbeit. Stecke zwei Zielmarken (meinetwegen auch 3 oder 4) rund um die Betondecke in den Boden. Ich habe dafür einen Satz Sparrennägel mit aufgeschweißten Blechen aus Rispenband, die ich mit kleinen Zielmarken aus Reflexfolie beklebt habe, die man auch aus großer Entfernung genau anzielen kann, weil sie den Messstrahl sehr gut reflektieren. Den sieht man garantiert mit bloßem Auge, egal, wie hell es draußen ist.
Messe dann alle Kanten der Betondecke von außen an, immer ein paar Zentimeter von den Ecken entfernt. Innen- und Außenecken einer Betondecke sind fast nie genau, da sind immer abgeplatzete Kanten oder unsaubere Innenecken. Eine Handbreite daneben findet man immer eine Fläche, die genauer ist, und die Verbindungslinien lassen sich später sauber verschneiden.
Die Zielmarken brauchst Du, um das Messgerät umsetzen zu können, und diese Punkte werden so genau wie möglich zur Deckung gebracht. Die Bleche auf meinen Nägeln sind so aufgeschweißt, dass die Zielfläche in der Achse des Nagels liegt, und das Zentrum der Markierung ebenfalls genau in der Achse klebt. Wenn ich den Nagel drehe, bleibt der Messpunkt raumstabil, und ich kann ihn aus jeder Richtung nahzu rechtwinklig anmessen.
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